Fläche in Jävenitz zur Bebauung frei gegeben / 13 Plätze mit rund 800 Quadratmeter sollen entstehen

Eröffnung des neuen Wohngebietes

Stadtrat Rudi Wolski aus Jävenitz (von links), Bürgermeisterin Mandy Zepig, Greta Lembke (4) mit Papa Thomas Lembke, dem Bauleiter des Projektes, beim Durchschneiden des Bandes. Fotos (2): Berlan
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Stadtrat Rudi Wolski aus Jävenitz (von links), Bürgermeisterin Mandy Zepig, Greta Lembke (4) mit Papa Thomas Lembke, dem Bauleiter des Projektes, beim Durchschneiden des Bandes.
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Jävenitz. Mehr als zwei Jahre dauerte die Planungsphase an, ab sofort kann die Realisierung des Bauvorhabens des neuen Wohngebietes im Alten Dorf in Jävenitz beginnen.

Eigentlich hätte das Bauprojekt bereits im Oktober vergangenen Jahres starten sollen und wäre am Mittwoch dieses Jahres fertig geworden. Eigentlich. Doch archäologischer Grabungen kamen dazwischen und so musste der Baubeginn verschoben werden. Nach einer Wartensphase konnte Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig die Fläche zur Bebauung frei geben und lud am Mittwoch zur offiziellen Eröffnung vor Ort ein.

Im Anschluss der Eröffnung des neunen Jävenitzer Wohngebietes gab es Sekt und Bratwürste. Norman Mörke war fleißig am Grill.

Das neue Baugebiet, unmittelbar am Jävenitzer Ortskern, fügt sich, so Mandy Zepig, harmonisch in die vorhandene Bebauung ein und rundet die Ortslage städtebaulich ab. Auf einer Fläche von 15 934 Quadratmeter sollen nun 13 Bauplätze mit jeweils rund 800 Quadratmeter pro Grundstück entstehen. Wie die Bauflächen im Einzelnen verteilt sind, ist noch nicht ersichtlich. Was aber schon fertig ist, ist die frisch gebaute Straße, die die Stadt mit rund 540 000 Euro finanziert hat. Die Durchführung des Bauvorhabens übernimmt eine Baufirma aus Solpke.

Durch die Bereitstellung von Bauland solle der Ortsteil Jävenitz gestärkt werden. Vor allem junge Familien wird die Möglichkeit geboten, in heimischen Gefilden zu bleiben und ein Eigenheim zu bauen. Nach Angaben von Zepig gebe es bereits drei Interessenten.

Wie die neue Wohnsiedlung künftig genannt werden soll, ist noch unklar. Folgende zwei Vorschläge stehen zur Auswahl: Auf dem Schulzen Hof und Bruno-Schulz-Ring. Welcher der beiden Namen es am Ende wird, wird auf der kommenden Stadtratssitzung in Gardelegen beschlossen. Die Bepflanzung des Wohngebiets findet noch in diesem Herbst statt.

Abgerundet wurde die Einweihungsfeier mit Sekt und frisch gegrillten Bratwürsten.

Von Marilena Berlan

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