Baubeginn ist noch im Juli

Erfolgreiche Ausschreibung für Skateanlage im Gardelegener Bürgerpark

Auf einer Fläche von 660 Quadratmetern soll die neue Skateanlage zwischen der Sitzgruppe vor dem Hundespielplatz (im Vordergrund) und dem Aussichtshügel (hinten links) im Gardelegener Bürgerpark entstehen.
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Auf einer Fläche von 660 Quadratmetern soll die neue Skateanlage zwischen der Sitzgruppe vor dem Hundespielplatz (im Vordergrund) und dem Aussichtshügel (hinten links) im Gardelegener Bürgerpark entstehen.

Gardelegen – Noch Ende dieses Monats wird es Bautätigkeiten im Gardelegener Bürgerpark geben.

Wie der städtische Bauamtsleiter Ottmar Wiesel erklärt, habe Bürgermeisterin Mandy Schumacher am Dienstag zwei Aufträge unterschrieben, so dass der Bau der Skateanlage starten kann.

Im Ergebnis der Ausschreibungen hätte eine Fachfirma aus Bayern den Zuschlag erhalten. Wohl bereits in der kommenden Woche könnten die Arbeiten beginnen, erklärt Ottmar Wiesel. Bei einer ersten Ausschreibungsrunde habe es „kein annehmbares Angebot“ gegeben, weshalb es zu dieser zeitlichen Verzögerung gekommen war. Seinerzeit seien die Kosten zu hoch gewesen. Dies habe sich nun aber geändert. Wie Ottmar Wiesel weiter informiert, könne das Projekt deshalb genau so gebaut werden, wie es geplant war.

Die Kosten für die Skateanlage liegen bei 265 000 Euro. Wäre die Maßnahme teurer geworden, dann hätten Teile der Anlage nicht gebaut werden können. Doch da der Kostenrahmen nun eingehalten werden kann, wird die Anlage so gebaut wie geplant.

Finanziert wird das Vorhaben überwiegend mit Fördergeld. So gibt es 100 000 Euro von der „Stiftung Energiequelle“ eines Windpark-Betreibers, dazu weitere 75 000 Euro von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt und 46 000 Euro aus dem Landes-Förderprogramm „Stadtumbau Ost“. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich damit auf vergleichsweise bescheidene 43 300 Euro.

Die Skateanlage, die eine Fläche von 660 Quadratmeter umfassen wird, soll zwischen dem Aussichtshügel und dem Hundespielplatz gebaut werden. Es wird nur zwei Gewerke geben: Eines für die Anlage selbst sowie ein zweites Gewerk für das Drumherum. Die Anlage soll auch Skater aus dem Umland anlocken, so lautet die Zielsetzung. VON STEFAN SCHMIDT

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