Zweite Auflage des „Metal Frenzy“ in Gardelegen

Drei Tage Party satt: Die Erde bebt in „Metal City“

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Die Heavy-Metal-Band „Bullet“ aus Schweden überzeugte in Gardelegen mit ihrem bunten Mix aus AC/DC und Judas Priest.

Gardelegen. Das war eine richtige Sause. Gardelegen avancierte am Wochenende einmal mehr zur „Metal City“, denn am Erlebnisbad ging das 2. „Metal Frenzy Open Air“ über die Bühne.

Das bedeutete drei Tage Metal vom feinsten und in einem breiten Spektrum, so dass praktisch für jeden Geschmack etwas dabei war.

„Nachdem der Aufbau am Mittwoch richtig gut lief, hatten wir am Donnerstag dann leichte Probleme mit den Firmen, die das Equipment liefern. Das war dann natürlich noch einmal richtig stressig. Doch jetzt läuft das Festival und so langsam fällt die Anspannung auch etwas ab“, so Organisator Robert Röttger am Freitagabend.

Für den ersten Höhepunkt sorgte am Freitag die Combo „Powerslave“, die der Menge als Coverband von „Iron Maiden“ ordentlich einheizten. Dabei zeigten sich die Metal-Fans natürlich überaus textsicher, was bei „Iron Maiden“-Klassikern auch nicht verwunderlich ist. Als erster Headliner sorgte „Exodus“ aus den USA für einen würdigen Abschluss des ersten Tages.

Doch lange Zeit zum Ausruhen blieb den Fans nicht, denn bereits am Sonnabendmittag stand schon wieder die erste Band auf der Bühne. Auch die kurzen Regenschauer taten der guten Stimmung keinen Abbruch. „Milking the Goatmachine“ machten dann richtig Alarm und stimmten die Metal-Fans auf die beiden Hauptbands „Bullet“ und „Equilibrium“ ein. Den Rausschmeißer am Sonnabend gab dann die italienische Party-Band „Nanowar of Steel“.

Und auch das Line-Up am gestrigen Sonntag war prall gefüllt, wobei die Hardcore-Legende „Madball“ aus New York und die Death-Metal-Band „Dying Fetus“ für einen würdigen Festivalabschluss sorgten. Heute steht dann für die meisten Fans die Heimreise auf dem Programm.

Die wohl weiteste Anreise nahmen „Arcanorum Astrum“ in Kauf, die extra für das „Metal Frenzy“ aus Moskau anreisten und dabei gut 5000 Kilometer abspulten.

Von Tobias Weber

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