Mitmach-Aktionen beim Sommerfest der Salus-Wohngruppen unter dem Motto „Mach mit, mach´s nach, mach´s besser“

Hau die Erbse und wirf den Ball

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Peer Marquard hatte Spaß beim Büchsen werfen. Er traf perfekt und durfte sich ein kleines Präsent aussuchen.

Gardelegen. „Mach mit, mach´s nach, mach´s besser“ – das Motto des gestrigen Sommerfestes aller Salus-Wohngruppen in Gardelegen, das vielen aus dem Kinderfernsehen der DDR bekannt sein dürfte, war Programm. Denn nur sitzen und genießen war nicht angesagt, sondern mitmachen.

Darauf hatte schon Christoph Unglaub, pädagogischer Leiter im Heimverbund Gardelegen/Magdeburg, hingewiesen, als er alle Gäste aus der Hanse- und der Landeshauptstadt auf dem Hof des Wohnheims am Am Gericht begrüßt und allen Organisatoren und Mitwirkenden am Fest für ihr Engagement gedankt hatte.

Am Ende des kleinen Theaterstückes über den Körper des Menschen waren alle Gäste zu einigen gymnastischen Übungen eingeladen, damit sie fit bleiben.

Und das Fest, das seinem Namen Dank einer strahlenden Klärchen am Himmel alle Ehre machte, startete mit einer kleinen Reise. Die Theatergruppe tourte durch den Körper eines Menschen, der aus vielen Bestandteilen besteht, die miteinander harmonieren müssen, damit es einem gut geht. Sonst, auch das wurde in dem Stück „Mein Körper“ beschrieben, muss der Arzt kommen. Es wurden das Skelett, das Ohr, das Herz, die Lunge, die Leber, die Nieren und der Magen vorgestellt, die optimal arbeiten, wenn der Mensch sich fit hält. Sport ist dabei das Zauberwort und zu einigen gymnastischen Übungen mit Gritt und Michael waren dann alle Zuschauer aufgefordert. Auch die Lieder, die im Anschluss von den Gästen aus dem Magdeburger St. Georg II zum Besten gegeben wurden, entpuppten sich als Mitmachsongs. Der Auftritt der Senioren-Tanzgruppe „Heideblüten“ rundeten das kulturelle Programm ein wenig später ab.

Dazwischen stärkten sich die Festgäste mit Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und – wunderbar passend – mit Eis. Dann konnten alle beim Erbsen hauen, Büchsen werfen und anderen Spielen kleine Preise gewinnen. Gardelegens Schäfer Joachim Gaudian hatte zudem einige Streichelschafe mit Lämmern bereit gestellt. Gleich daneben saß gestern Birgitt Seemann aus Stendal und ließ das Spinnrad surren. So konnten alle Gäste gleich sehen, wie Schafwolle weiter verarbeitet wird.

Von Elke Weisbach

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