Das Ziel: Weniger Hecken

Entwicklungskonzept für Gardelegens Hauptfriedhof soll erstellt werden

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Auf dem denkmalgeschützten Hauptfriedhof in Gardelegen werden viele Grabstellen gar nicht mehr genutzt. Ein Entwicklungskonzept soll über deren Zukunft entscheiden.

Gardelegen. Auf dem Friedhof in Gardelegen ist immer mehr Platz. Denn das klassische Begräbnis mit einem Sarg, der in die Erde gelassen wird, gibt es immer seltener.

Das bedeutet: Vor allem im nördlichen Teil des Hauptfriedhofes zwischen Holzweg und Bismarker Straße gibt es Freiflächen und Grabstellen, deren Liegezeit abgelaufen ist. Wie Isolde Niebuhr, die Leiterin des für Friedhofsbelange zuständigen Ordnungsamtes, ankündigt, soll im nächsten Jahr ein Entwicklungskonzept für den Friedhof erstellt werden.

Auch die Ablageflächen für Blumen und ähnliches könnten auf dem Gardelegener Friedhof neu gestaltet werden.

Ein wichtiger Bestandteil wird dabei die Pflege der Hecken sein. Im Rahmen einer Bürgerversammlung Anfang November war teils massive Kritik an den Zuständen einiger Hecken laut geworden. Erst kürzlich habe man drei der Beschwerdeführer auf den Friedhof eingeladen, um vor Ort über Details zu sprechen, berichtet Isolde Niebuhr. Man werde gegebenenfalls Hecken an Stellen, an denen es keine Gräber mehr gibt, entfernen. Allerdings: Der Gardelegener Hauptfriedhof steht seit mehr als 21 Jahren unter Denkmalschutz, so dass nur mit Zustimmung der Denkmalschutzbehörde Veränderungen getätigt werden dürfen.

Teil des Entwicklungskonzeptes soll auch der Zustand der Ablagebehälter und -flächen für Blumen auf dem Gardelegener Friedhofsgelände sein. Dort gebe es Veränderungsbedarf, erklärt Isolde Niebuhr.

Von Stefan Schmidt

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