Großes Hospital ist eingerüstet / Fassadensanierung beginnt nächste Woche

Gardelegens Hospital: Endspurt für die äußere Hülle

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Die Fassaden des Großen Hospitals sind eingerüstet. In der nächsten Woche sollen die Sanierungsarbeiten zur weiteren Sicherung des historischen Gebäudes beginnen.

Gardelegen. Seit dieser Woche trägt es wieder ein Kleid – das Große Hospital in Gardelegen. Denn die beiden Fassaden zur Bahnhofstraße und zur Hofseite wurden eingerüstet. Ein Zeichen, dass die Arbeiten an dem altehrwürdigen Gebäude weitergehen.

Das bestätigt Christina Schneider vom Gardelegener Bauamt auf Nachfrage der AZ. Wie sie erklärt, werden die Fassaden erneuert, was auch dringend notwendig war. Denn der alte Putz war zum Teil schon abgefallen, was auch eine Gefahr für die Fußgänger dort darstellte, die nun aufgrund des aufgestellten Gerüstes erst einmal den Fußweg auf der anderen Straßenseite nutzen müssen. Die Arbeiten sollen spätestens nächste Woche beginnen. Dann wird der alte Restputz abgeklopft, die Fassade neu verputzt. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Fenster gleich erneuert.

Rund 200 000 Euro werden die Arbeiten zur weiteren Sicherung des historischen Gebäudes kosten. Das Land fördert die Maßnahme über das Programm Stadtumbau Ost/Städtebaulicher Denkmalschutz mit 80 Prozent, erläutert Bürgermeister Konrad Fuchs. 20 Prozent kommen von der Stadt als Eigenmittel. Und wenn diese Arbeiten beendet sind, „hätten wir die äußere Hülle fertig“, freut sich Fuchs. Denn im vergangenen Jahr wurden ja bereits das Dach und der Schmuckgiebel saniert. Was dann folgen soll ist der Eigentümerwechsel des Gebäudes von der Hospitalsstiftung Gardelegen, dessen Stiftungsvorsitzender Fuchs als Bürgermeister ist, zur Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), einer 100-prozentigen Tochter der Stadt, die das Gebäude anschließend im Inneren sanieren und vermieten soll. Die entsprechenden Verträge werden nach zahlreichen Gesprächen derzeit erarbeitet.

Von Elke Weisbach

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