Noch ist unklar, ob die Bauarbeiten auf der B 188 in Kloster Neuendorf pünktlich fertig sein werden

Bis Ende August – oder länger?

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Ende August soll der Verkehr in Kloster Neuendorf wieder rollen. Autofahrer müssen seit knapp zwei Monaten eine rund 20 Kilometer lange Umleitungsstrecke in Kauf nehmen.

Kloster Neuendorf. Zum Monatsende soll alles fertig sein. So sieht es der derzeitige Zeitplan für die grundhafte Erneuerung der Bundesstraße 188 innerhalb von Kloster Neuendorf aus.

„Und ich habe momentan keine anderen Aussagen“, sagt dazu Kloster Neuendorfs Ortsbürgermeister Andreas Höppner.

Ähnlich äußert sich Michael Fuhrmann vom Landesbetrieb Bau aus Stendal, der für die Baumaßnahme verantwortlich zeichnet. „Bevor wir nichts hundertprozentig auf dem Tisch liegen haben, werden wir diesen Zeitplan nicht korrigieren“, erklärt er auf Anfrage der Altmark-Zeitung. Üblich sei es generell, etwa anderthalb bis zwei Wochen vor dem geplanten Ende einer solchen Baumaßnahme bei Baulasttägern, also der Landesbehörde, einen Antrag auf eventuelle Verlängerung zu stellen. Bisher sei dies aber nicht geschehen. Klagen von Anwohnern, dass nicht intensiv genug vor Ort gearbeitet werde, kenne er auch von anderen Baustellen, die dann trotzdem pünktlich fertig geworden seien. Auf die Frage, ob es eine Verlängerung der Bauzeit geben werde, wollte Fuhrmann „zum jetzigen Zeitpunkt“ noch keine Angaben machen.

Autofahrer müssen seit knapp zwei Monaten eine rund 20 Kilometer lange Umleitungsstrecke nördlich über Hemstedt, Kassieck und Lindstedt in Kauf nehmen – sehr zum Leidwesen der dortigen Anwohner. Hinzu kommt, dass der öffentliche Personennahverkehr in Kloster Neuendorf seit Beginn der Bauarbeiten praktisch lahm liegt und wegen der Nicht-Erreichbarkeit des Ortes sowohl der Feuerwehr-Pokallauf als auch Konzerte in der Klosterkirche nicht stattfinden konnten.

Von Stefan Schmidt

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