Feuerwehr-Ganztagsausbildung in Jeseritz

Einsatzkräfte retten eingeklemmten Horst

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Die Rettung eines eingeklemmten Autofahrers übten die Feuerwehrleute aus Jeseritz und Potzehne gestern.

Jeseritz – Die Schreckensmeldungen trafen im Minutentakt ein. Ein Auto hatte sich unweit von Jeseritz überschlagen. Der Fahrer war eingeklemmt. Dazu trat Methanol aus.

Ein Verkehrsunfall und die daraus resultierenden Verhaltensweisen der Brandschützer standen auf dem Programm der Ganztagsausbildung.

Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen, musste den umgekippten Wagen abstützen, ehe der Fahrer befreit werden konnte. Plötzlich kam ein weiterer Funkspruch: Zwei Kinder, die mit im Auto saßen, waren herausgeklettert und davongelaufen. Nun lagen sie schwerverletzt in einem Waldstück, so dass zwei weitere Rettungswagen angefordert werden mussten.

22 Einsatzkräfte nahmen an dem Übungstag, der am Vormittag auch einen theoretischen Teil beinhaltete, teil.

All dies geschah gestern in Jeseritz. Doch es handelte sich glücklicherweise nur um eine Übung. Und zwar im Rahmen der seit vielen Jahren kurz nach Weihnachten durchgeführten Ganztagsausbildung der Feuerwehren aus Jeseritz und Potzehne. 16 Einsatzkräfte aus Jeseritz sowie sechs Feuerwehrleute aus dem Nachbarort Potzehne machten mit – und Horst. Horst ist eine Puppe, die von der Jävenitzer Feuerwehr ausgeliehen wurde und die den verletzten Autofahrer spielte. „Bleib ganz ruhig, Horst, wir holen Dich da raus“, sprachen die Einsatzkräfte der Puppe Mut zu – so, wie man es bei tatsächlich Verletzen auch tun sollte.

Am gestrigen Vormittag fand im Jeseritzer Feuerwehr-Gerätehaus außerdem die theoretische Ausbildung, unter anderem an den Funkgeräten, statt.

VON STEFAN SCHMIDT

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