Feuerwehr Miesterhorst blickte auf ereignisreiches Jahr 2011 / Zehn Einsätze / Jugendwart wünscht mehr Unterstützung

„Einsatzbereitschaft war jedes Mal sehr gut“

Wehrleiter Dirk Hasselberg berichtete über die Arbeit 2012.

reh Miesterhorst. Bilanz über die 2011 geleistete Arbeit zogen am Sonnabendabend die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Miesterhorst. Und es war mit zehn Einsätzen ein sehr ereignisreiches Jahr.

Zur Jahreshauptversammlung im Saal der Gaststätte „Zur Schmiede“ konnte Wehrleiter Dirk Hasselberg neben der Ortsbürgermeisterin Heike Osterwoldt auch eine kleine Delegation der Partnerwehr aus Tiddische begrüßen. Mit ihr verbindet Miesterhorst eine 21-jährige Freundschaft und Zusammenarbeit.

„Seit einem Jahr gehören wir nun dem großen Feuerwehrverband Gardelegen an und haben uns mit den neuen Gegebenheiten vertraut gemacht“, sagte Dirk Hasselberg. Der Wehrleiter zeigte sich erleichtert, dass noch vor der Zwangseingemeindung das neue Gerätehaus fertiggestellt wurde und jetzt auch die letzten Zweifler ein Einsehen haben. Verbunden mit der Neuzuordnung musste auch eine Risikoanalyse erstellt werden. Das Ergebnis hat gezeigt, dass Miesterhorst auch heute noch ein wichtiger Standort ist und weiterhin mit moderner Brandschutztechnik ausgestattet werden muss.

„Weiterhin wurde festgestellt, dass die Wehr rund um die Uhr einsatzbereit ist“, so der Leiter der Feuerwehr, die im vergangenen Jahr weder Ab- noch Zugänge zu verzeichnen hatte. „Derzeit haben wir einen guten Personalbestand und sind in der Lage, einige Positionen mehrfach zu besetzen. Trotzdem sollten wir neue Mitglieder für unsere Arbeit gewinnen“, sagte Hasselberg weiter. Um den gesteigerten Anforderungen gerecht zu werden, heißt es weiter sich ständig aus- und weiterzubilden. So haben 2011 einige Kameraden die Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene erfolgreich besucht. Beim Feuerwehrwettkampfsport haben die Miesterhorster allerdings noch viel ungenutztes Potential. Die Frauen, die von Thomas Dreher und Karsten Both betreut werden, und auch die Männer nahmen nur an wenigen Wettkämpfen im Löschangriff teil.

Torsten Pilzecker, stellvertretender Wehrleiter, gab einen Überblick über die Alarmierungen 2011. Bei den zehn Einsätzen, einmal war es ein Fehlalarm, ging es vor allem um das Löschen von Bränden sowie um Menschen- und Tierrettung bei Unfällen. „Die Einsatzbereitschaft war jedes Mal sehr gut und ausreichend“, lobte Pilzecker. Anschließend berichteten die Führer der Gruppen I (11 Kameraden), II (14 Kameraden), III (12 Kameraden, und IV (11 Kameraden) von ihrer Arbeit, bei der insgesamt knapp 1000 Stunden in die theoretische und praktische Aus- und Weiterbildung, Wartung des Gerätehaus und der Brandschutztechnik und für das Organisieren von geselligen Veranstaltungen investiert wurden.

Etwas mehr Unterstützung erhofft sich zukünftig Jugendwart Marko Krümmel, der drei Mädchen und sechs Jungen mit dem Feuerwehreinmaleins vertraut macht: „Ich bin derzeit beruflich stark eingebunden. Das hat sich auch in der Ausbildung widerspiegelt. Wir sind nur auf 50 Stunden gekommen. Wir brauchen Nachwuchs und sollten diesen fördern.“ Derzeit werden fünf Miesterhorster Kinder in Dannefeld in der Kinderwehr betreut. Mit Erreichen des zehnten Lebensjahres kehren sie wieder in ihre Heimatwehr zurück.

Ortsbürgermeisterin – und selbst Feuerwehrmitglied – Heike Osterwoldt dankte den Kameraden für ihre engagierte Arbeit. Tiddisches Ortsbrandmeister Hartmut Blötz überbrachte Grüße der Partnerwehr und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die langjährige Partnerschaft auch über weitere Feuerwehrgenerationen Bestand haben möge.

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