Eine Stele als Erinnerung

Wollen eine drei Meter hohe Stele als Erinnerung an den Sachsen-Anhalt-Tag kreieren: Maik Eulenberg (von links), Thomas Glatz, Kristin und Kathrin Schulze sowie Tobias Hlawatsch. Foto: Schmidt

Gardelegen. Sie haben sich zusammengetan. Und sie wollen mit einer „Handwerker-Insel“ vor der Gardelegener Nikolaikirche im Rahmen des Sachsen-Anhalt-Tages (24. bis 26. Juni) für sich werben. Dazu kommt: Die fünf Jungunternehmer aus Gardelegen und Umgebung planen den Bau einer drei Meter hohen Stele. Auf dieser Plexiglasplatte sollen sich Spender verewigen lassen.

Und so soll es funktionieren: Während des dreitägigen Landesfestes können Besucher des Standes für einen geringen Obolus – die genaue Höhe steht noch nicht fest – eine Plakette erwerben. Und dazu das Recht, den eigenen Namen auf dieser Stele, die direkt am Stand zu besichtigen sein wird, verewigen zu lassen. „Wir wollen etwas erschaffen, das der Stadt als dauerhafte Erinnerung an diesen Sachsen-Anhalt-Tag bleibt“, beschreibt Thomas Glatz aus Jävenitz diese Idee, die gemeinsam mit Tobias Hlawatsch aus Jävenitz sowie den Gardelegenern Maik Eulenberg und Kathrin sowie Kristin Schulze entstanden ist. Beteiligt sind somit die Firmen Metallbau Wilhelm Schulze Töchter GmbH, Bäcker Glatz, Elektro Hlawatsch und Pizzeria Napoli.

Im Anschluss an das Fest sollen die Namen in die Stele integriert werden. Bleibt Geld übrig, dann soll dies einem guten Zweck zur Verfügung gestellt werden. Für was genau, soll spätestens beim Landesfest den Standbesuchern bekannt gegeben werden. Die Stele selbst könne danach im Bereich des Gardelegener Walles aufgestellt und eventuell auch beleuchtet werden. Wo genau dies passieren wird, darüber müsste der Gardelegener Stadtrat befinden, so Bürgermeister Konrad Fuchs, der die Initiative ausdrücklich begrüßt: „Ich sehe diese Idee als gutes Zeichen für die neue Stadt Gardelegen.“

Von Stefan Schmidt

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