Sportverein räumt ein

Eine Halle – vier Farben: Solpkes Sportstätte hat Linoleum-Fußboden erhalten

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Fleißige Helfer: Danny Schulz (von links), Sven Grothe, Andreas Kammholz, Peter Ast und Dietmar Collatz vom SV Komet Solpke bauten die Handballtore wieder auf.

Solpke – Sven Grothe, Solpkes Ortsbürgermeister, musste die Tür extra weit öffnen. Danach war Zentimeterarbeit angesagt. Denn die Tore für die Sporthalle in Solpke passen gerade so durch den Nebeneingang zur Halle.

Andererseits: Solpke ohne Handballtore ist unvorstellbar. Jahrzehntelang wurde dort Handball gespielt, die Zuschauer saßen direkt am Spielfeldrand, Gästeteams kamen wegen der engen Halle und dem temperamentvollen Publikum ungern nach Solpke – und ließen nicht selten die Punkte vor Ort.

Farbenfroh: Die neuen Markierungen in der Solpker Sporthalle.

Handball-Punktspiele finden seit einigen Jahren in der neu gebauten Sporthalle im benachbarten Mieste statt, die mehr Platz bietet. Aber die Halle in Solpke dient nach wie vor als Trainings- und Übungsstundenstätte für Aktive aus Solpke und Umgebung. Und natürlich gibt es dort nach wie vor Wettkämpfe. „Ich gehe davon aus“, schätzt Sven Grothe, „dass die Halle in der nächsten Woche wieder komplett genutzt werden kann.“ Am Montagabend brachten er sowie weitere Helfer des SV Komet Solpke, nämlich Andreas Kammholz, Danny Schulz, Peter Ast und Dietmar Collatz, die ersten Gegenstände wieder zurück in die Halle.

Eine Halle, die nun über einen modernen Linoleum-Fußboden verfügt. Das alte Holzparkett hat ausgedient. Es stammte noch aus dem dem Jahr 1972, als die Solpker Sporthalle eröffnet wurde. Noch in dieser Woche sollen sämtliche weiteren Sportgeräte, die während der Sanierungsarbeiten teilweise in Nebenräumen und im Feuerwehr-Gerätehaus auf der anderen Straßenseite gelagert waren, in die Halle gebracht werden.

Neben Handball wird in Solpke auch Volleyball, Badminton, Tennis und Tischtennis gespielt. Die entsprechenden Linien sind neu verlegt. Die Handballer müssen sich an den roten Markierungen orientieren, die beiden Volleyballfelder sind blau abgegrenzt. Die grünen Linien markieren die drei Badmintonfelder. Und wer den „weißen Sport“ Tennis ausübt, muss sich an den weißen Linien orientieren.

VON STEFAN SCHMIDT

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