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Tollkühne Fahrer auf ihren fliegenden Rädern

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Von: Stefan Schmidt

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Radfahrer im Gelände
Akrobatisch geht es auf der Dirtjump-Anlage zu. © Stefan Schmidt

Hinter dem Jugendförderungszentrum in Gardelegen gibt es eine neue Attraktion.

Gardelegen – Die Sanitäter standen am Rande der Anlage. Und hatten am Sonnabend glücklicherweise fast nichts zu tun. Bis zum späten Nachmittag gab es bei der Eröffnung der Dirtjump-Anlage hinter dem Gardelegener Jugendförderungszentrum lediglich eine kleine Schürfwunde. Was wohl auch daran lag, dass diejenigen, die sich mit ihren Rädern auf die Anlage trauten, geübte Radfahrer waren, die mit teils atemberaubender Akrobatik über den Parcours fuhren. Max Hartmann vom ausrichtenden Ride Mark-Verein, der die Anlage betreut, berichtete, dass es weniger auf Geschwindigkeit als vielmehr auf Geschicklichkeit ankommt. Andererseits: Je schneller ein Fahrer auf ein Hindernis zusteuert, desto höher und spektakulärer kann er springen – bis hin zu kompletten Überschlägen in mehreren Metern Höhe. Dass das Tragen eines Helmes bei der Ausübung dieses Sports dabei Pflicht ist, versteht sich fast von selbst. Könner vollführen dann Figuren, die so einprägsame Bezeichnungen wie Motowhip, Suicide Nohander, Onehander, Tabletop, Frontflip und Nacnac haben.

Am Sonnabend gingen 13 Teilnehmer beim Nachwuchs und deren zehn bei den Erwachsenen – dazu muss man älter als 14 Jahre alt sein – an den Start. Los geht es steil abwärts von einer Rampe, der abgesperrte Parcours am Tannenweg bietet anschließend verschiedene Variationen und unterschiedlich hohe Hügel. Gefahren wird ausschließlich mit BMX-Rädern und Dirtbikes.

Wer diesen Sport mal selbst ausprobieren will oder einfach nur zuschauen möchte, der kann dies ab sofort immer mittwochs in der Zeit von 16 bis 20 Uhr tun. Dann ist die Anlage am Gardelegener Tannenweg geöffnet und sind Vertreter des Ride Mark-Vereins vor Ort.

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