Wohnungsgenossenschaft Gardelegen plant Neunutzung von zwei Freiflächen

Eigenheime im Schlüsselkorb

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Auf der Freifläche an der Otto-Nuschke-Straße in Gardelegen sollen bald Eigenheime entstehen Darüber entscheidet der Gardelegener Stadtrat.

Gardelegen. Am Rande des Gardelegener Neubaugebietes Schlüsselkorb könnten bald Eigenheime gebaut werden. Über dieses Thema wird der Gardelegener Stadtrat während seiner nächsten Zusammenkunft befinden.

Denn die Gardelegener Wohnungsgenossenschaft hat vor, auf zwei Freiflächen an der Otto-Nuschke-Straße die dortigen Flurstücke bebauen zu lassen.

Vor mehreren Jahren ließ die Genossenschaft dort Wohnblöcke abreißen. Städtebaulich heißt dies offiziell „Rückbau“. Die unsanierten Gebäude wurden zuvor leer gezogen und konnten anschließend abgerissen werden. Seitdem befindet sich dort eine Grünfläche. Pläne eines betreuten Wohnens, vor mehreren Jahren geäußert und damals bereits im Gardelegener Stadtrat diskutiert, wurden zwischenzeitlich verworfen. Nun soll die Fläche anderweitig genutzt werden. Denn die beiden Flurstücke 313 und 117/6 mit einer Gesamtgröße von rund 8500 Quadratmetern sollen für Häuslebauer hergerichtet werden. Dazu bedarf es eines Bebauungsplanes, den der Stadtrat beschließen muss.

Eigentümer der Fläche ist die Wohnungsgenossenschaft Gardelegen bzw. die Allgemeine Wohnungsgenossenschaft Wolmirstedt. Die Kosten für die Planunterlagen, so steht es in der den Stadträten zugesandten Beschlussvorlage, übernehmen zwei Vorhabenträger. Auf die Stadt selbst kommen keine Kosten zu.

Der Standort für mögliche Eigenheime befindet sich zwar in unmittelbarer Nähe von Plattenbauten. Der Weg in die Gardelegener Innenstadt ist aber kurz, das Stadtzentrum nur wenige Minuten Fußweg entfernt. Die Verkehrsanbindung ist über die Straße der Freundschaft und die Schillerstraße ebenfalls günstig.

Von Stefan Schmidt

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