Offzielle Inbetriebnahme an der Rudolf-Breitscheid-Straße in Gardelegen am gestrigen Mittwoch

E-Autos können aufgeladen werden

Kommunalreferent Andreas Forke (links), Bürgermeisterin Mandy Zepig und Projektleiter Klaus-Peter Gryska nahmen die Ladesäule in Betrieb.
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Kommunalreferent Andreas Forke (links), Bürgermeisterin Mandy Zepig und Projektleiter Klaus-Peter Gryska nahmen die Ladesäule in Betrieb.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
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Gardelegen. Ab sofort können Elektro-Autos an der Rudolf-Breitscheid-Straße in Gardelegen mit Öko-Strom aufgeladen werden.

Bereits seit zwei Wochen steht die Ladesäule von Avacon an ihrem Standort (wir berichteten), seit dem gestrigen Mittwoch ist sie im Betrieb, wie Andreas Forke, Kommunalreferent der Avacon, erklärte.

Zum Aufladen wird lediglich eine entsprechende Karte, die man beim Kauf eines E-Autos erhält, oder ein Personalausweis mit Chip benötigt. „Während der Testphase ist das Aufladen kostenfrei“, so Andreas Forke. Und diese gehe bis zum Ende des zweiten Quartals von 2018. Danach wird per Karte oder Handy mittels einer App bezahlt.

Die Parkplätze sind zum Aufladen der E-Autos reserviert.

Die Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt, wodurch beschleunigte Ladevorgänge ermöglicht werden. „Eine komplette Aufladung dauert je nach Automodell und Batteriegröße ein paar Stunden“, so Andreas Forke weiter. In dieser Zeit können die Autofahrer in die Stadt gehen, um „einzukaufen oder einen Kaffee zu trinken.“ Deswegen wurde laut Andreas Forke auch dieser Standort für die Ladesäule ausgewählt. „Wir sind durch Gardelegen gegangen und haben geschaut, welcher Ort geeignet wäre“, denn dort dürfen auch nur E-Autos während des Ladevorgangs – worauf auch ein entsprechendes Verkehrsschild drauf hinweist – stehen.

Das Interesse an solchen Ladesäulen seitens der Bürger bestehe laut Andreas Forke durchaus, denn die Anzahl der E-Autos im Straßenverkehr steige.

Auf dem Bilschirm der Ladesäule steht das aktuelle Wetter.

Momentan kann an der Ladesäule auch das aktuelle Wetter sowie das für die nächsten Tage und Nächte abgelesen werden. Denn die Ladesäule verfügt über einen Bildschirm. Später sollen die Einwohner und Besucher Gardelegens Werbung von den Gewerbebetreibenden sowie Informationen über die Hansestadt gezeigt werden, wie Andreas Forke mitteilte.

Die Idee für eine Ladesäule hatte Avacon, „wir haben bei der Stadt nachgefragt, die ebenfalls Interesse hatte.“ Und die hätte an der Nutzung von E-Autos ebenfalls Interesse. „Allerdings warten wir noch ab, wegen der momentanen Reichweite und dem Preis-Leistungs-Verhältnis“, wie Bürgermeisterin Mandy Zepig erklärte, „aber grundsätzlich besteht der Plan, auf E-Autos umzusteigen.“

Von Ina Tschakyrow

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