Abschließende Bauarbeiten für Verlegung der Bushaltestelle bei Neukloster haben begonnen

Drei Wochen halbseitig gesperrt

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Die Bauarbeiten für die Veränderung der Fußgängerampel an der Bundesstraße 188 in Höhe Neukloster haben begonnen. Kurz vor Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Gardelegen / Kloster Neuendorf. Die Umgestaltung der Bushaltestellen an der Bundesstraße 188 in Höhe Neukloster – zwischen Gardelegen und Kloster Neuendorf gelegen – gehen voran.

Nachdem die neue Buswendeschleife, die sich zwischen der Bundesstraße und dem Wohngebiet Kellerberge befindet, fast fertiggestellt ist (wir berichteten), wird ab sofort entlang der B 188 gebaut. Wie Birgit Eurich, von der Pressestelle des Altmarkkreises Salzwedel informiert, soll die Fußgängerampel verändert werden. Außerdem gibt es Korrekturen im Einmündungsbereich: Dort muss künftig der Schulbus ein- und ausfahren können.

Wegen dieser Bauarbeiten wird es ab dem heutigen Mittwoch Verkehrsbehinderungen auf der B 188 geben. Laut Kreis wird die Bundesstraße in Höhe Neukloster halbseitig gesperrt. Und zwar voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten. Als letzter Tag der Halb-Sperrung ist momentan der 21. Dezember anvisiert. Bis dahin – also in den nächsten drei Wochen – wird eine Ampel den Verkehr wechselseitig an der Baustelle vorbeileiten. Während dieser Bauphase wird außerdem die bisherige Bushaltestelle, die sich direkt auf der B 188 befindet, in die Zufahrt zum Wohngebiet Kellerberge verlegt.

Trauriger Anlass dieser Bauarbeiten ist der tragische Tod eines Erstklässlers vor mehr als zwei Jahren. Im September 2014 wurde der Junge morgens beim Warten auf den Schulbus von einem Auto auf der Fahrbahn erfasst und getötet. Im Anschluss daran gab es teils hitzige und mitunter auch kontroverse Diskussionen um die Sicherheit speziell der Schulkinder in diesem Bereich. Mit dem Ergebnis, auf das sich der Landesbetrieb Bau als Straßenbaulastträger, der Kreis, die PVGS und die Stadt Gardelegen einigten: Die Bushaltestellen beidseitig auf der B 188 werden in die Zufahrt zum Wohngebiet Kellerberge verlegt – und damit weg vom Durchgangsverkehr.

Von Stefan Schmidt

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