Quarantäne für Hollerbusch-Kinder in Jerchel beendet

Kartons mit Tests vor der Eingangstür

Eingang Kita
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Die Jercheler Kita „Hollerbusch“ war drei Tage lang geschlossen.
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Etwa zwölf Kinder der Jercheler Kita Hollerbusch mussten sich in Quarantäne begeben.

Jerchel – „Für uns war das zeitlich überschaubar und nicht sehr dramatisch.“ Das sagt Anja Freist, die Leiterin des vom Verein „Kindergarten Hollerbusch“ betriebenen Kindergartens. Der Altmarkkreis Salzwedel hatte am vergangenen Mittwoch rückwirkend Quarantäne für die Kinder und Erzieher der Einrichtung angeordnet. Anlass war, dass eines der Kita-Kinder am 15. Oktober – also am Freitag der vorvergangenen Woche – positiv auf Corona getestet worden war. An diesem Tag befand es sich in der Einrichtung. Die Quarantäne endet am Dienstag, 26. Oktober, sodass die Mädchen und Jungen nur an drei Werktagen – Donnerstag, Freitag und gestern – Zuhause bleiben mussten. Während dieser Zeit, so berichtet Anja Freist, hätten sie und das vierköpfige Erzieherteam in regelmäßigem Kontakt zu den rund ein Dutzend Kindern und deren Eltern gestanden.

Dass ein Kita-Kind positiv auf Corona getestet wurde, muss nicht bedeuten, dass es sich in der Einrichtung infiziert hat. Im Gegenteil: Erzieher und die übrigen Kinder sind symptomfrei und werden fast täglich getestet – bisher mit negativem Verlauf. „Unsere Eltern sind da sehr vernünftig und verantwortungsbewusst“, auch schon vor dem aufgetretenen Fall, betont Anja Freist.

Sie hatte während der Quarantäne vor dem Eingang der Kita einen Karton mit Corona-Tests abgestellt, aus denen sich die Eltern bedienen konnten. „Und dieser Karton ist jetzt fast leer.“

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