Stadt weist weitere Eigenheim-Standorte aus – auch in zwei Dörfern

Drei neue Baugebiete in Gardelegen geplant

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Künftiger Standort: Entlang der Verlängerung der OdF-Straße in Gardelegen sollen ebenfalls Eigenheime entstehen.

Gardelegen. Die Zeiten, als es auch in und um Gardelegen noch große Baugebiete gab, sind seit den 1990er Jahren vorbei. Damals entstand in Ackendorf und an der Gifhorner Straße in Gardelegen größere Eigenheimsiedlungen.

Am Kämmereiforst in Gardelegen entsteht derzeit das größte Eigenheim-Baugebiet im Stadtgebiet.

Doch seit einigen Jahren gibt es meist nur noch so genannte Lückenbebauungen: Auf etwas kleinere Flächen werden Parzellen angeboten. Für dieses Jahr sind im Gardelegener Stadtgebiet drei verschiedene Flächen als Baugebiete ausgewiesen. Das berichtete Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig während des Bürgerempfangs, der am Sonntagnachmittag im Gardelegener Schützenhaus stattfand. Denn es sei zwar wichtig, Industrie und Arbeitsplätze nach Gardelegen zu holen bzw. zu halten. Noch wichtiger seien aber die Menschen und ihre Bedürfnisse – zum Beispiel nach Bauland.

Und so weist die Stadt in den nächsten Monaten Bauflächen in Jävenitz aus, wo in Richtung Bahnhof mehrere Häuser entstehen sollen und es auch schon Interessenten gibt. Ein weiters Baugebiet ist in Mieste gegenüber der Tankstelle geplant. Dort soll auf einer Fläche von zwei Hektar Platz für 20 Eigenheime geschaffen werden. Vorteil von Mieste: Die Nähe zum Wirtschaftsstandort Wolfsburg mit dem Volkswagenwerk. Berufspendler aus Mieste haben mit dem Auto bis zu den VW-Parkplätzen nur etwa 30 Minuten Fahrzeit – mit dem Zug sind es gerade mal rund 20 Minuten bis zum Wolfsburger Bahnhof, der gleich gegenüber des Volkswagenwerks liegt.

In Gardelegen gibt es gleich zwei Baugebiete. Das Areal am Kämmereiforst entsteht bereits. Dort sind mehrere Eigenheime so gut wie bezugsfertig, etwa die Hälfte der Flächen sind bereits an interessierte Bauherren vergeben. Ein weiteres Baugebiet im Kernstadtgebiet soll nur ein paar hundert Meter weiter entfernt entstehen, nämlich in der Verlängerung der OdF-Straße. Dort befinden sich derzeit noch alte Garagenkomplexe, die den Häuslebauern aber weichen sollen. Auch die noch unbefestigte und mit Schlaglöchern übersäte Zufahrt soll gemacht werden.

Von Stefan Schmidt

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