Grundsteinlegung für neues Seniorenzentrum an Otto-Nuschke-Straße in Gardelegen / Einzelzimmer und Appartements

Drei Millionen Euro gegen die Einsamkeit

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Detlef Pfeiffer (links) sowie seine beiden Söhne Marc (rechts) und Tim verbuddelten die „Zeitkapsel“ mit Unterlagen vom gestrigen Tag aus Anlass der Grundsteinlegung für das neue Seniorenzentrum.

Gardelegen. Der Standort sei „ideal“. Das sagt Investor Detlef Pfeiffer über das neue Seniorenzentrum, das seit April an der Otto-Nuschke-Straße am Rande des Neubaugebiets Schlüsselkorb in Gardelegen entsteht.

An der Otto-Nuschke-Straße am Rande des Neubaugebietes Schlüsselkorb entstehen 28 Einzelzimmer und neun Appartements. 

Denn in unmittelbarer Nähe befinden sich Arzt, Apotheke und Einkaufsmöglichkeit, dazu die Bibliothek. „Und es ist trotzdem ruhig hier“, sagt Pfeiffer. Für drei Millionen Euro baut Pfeiffer dort eine Einrichtung für ältere Menschen, die im nächsten Jahr bezugsfertig sein soll. Gestern erfolgte die Grundsteinlegung. Und zwar dort, wo bis vor wenigen Jahren ein Neubaublock der Wohnungsgenossenschaft Gardelegen (WGG) stand und dann abgerissen wurde. Seitdem lag die Fläche brach.

Betreiber der Einrichtung wird der Flechtinger Pflegedienst sein. In Flechtingen selbst gibt es bereits ein solches Haus, berichtete Geschäftsführer Holger Boese. „Nun bauen wir das in Gardelegen eben nochmal.“

Konkret: Das Gebäude entsteht in U-Form. Darin enthalten sind 28 Einzelzimmer für ältere Menschen – sie müssen nicht zwangsläufig pflegebedürftig sein, können sich die Dienste quasi „erkaufen“. Dazu kommen neun Appartements, die für jeweils zwei Personen ausgelegt sind. In diesen Wohnbereichen ist eine Pflegestufe nötig, wenn auch nicht unbedingt für beide Bewohner. „Unser Ziel ist es, dass Menschen auch ab einem bestimmten Alter ihr Leben weiterhin zusammen verbringen und nicht einsam sind“, erklärte Pfeiffer, der die Immobilienfirma gemeinsam mit seinen Söhnen Marc und Tim betreibt. Die Appartement-Größe liegt bei jeweils 50 Quadratmetern. Dazu kommt auch ein Raum für die Ergotherapie. Geschaffen werden sollen 20 Arbeitsplätze, kündigt Holger Boese an.

Wie Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig erwähnte, habe es für diesen Standort bereits zahlreiche unterschiedliche Pläne gegeben. Umso mehr freue sie sich, dass sich seit April auch etwas tue.

Von Stefan Schmidt

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