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Fast alle Badegäste sind entspannt

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Von: Stefan Schmidt

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Vier Personen am Beckenrand
Es gibt im Gardelegener Stadtgebiet drei Freibäder. © Stefan Schmidt

Der Freibad-Sommer in diesem Jahr war in Gardelegen sehr gut.

Zichtau – Die bisherige Badesaison ist sehr gut verlaufen. Das sagt Heiko Kruck, in der Gardelegener Stadtverwaltung als Objektleiter für die drei kommunalen Freibäder in Zienau, Zichtau und Potzehne zuständig. Er zieht eine bisher positive Bilanz des Sommers, ohne dass schon konkrete Zahlen vorliegen. „Wettertechnisch war das für uns optimal“, sagt er. Denn fast jeden Tag schien während der nun zu Ende gehenden Sommerferien die Sonne, es war an nahezu jedem Tag sommerlich-warm. Dazu gab es kaum Regen, geschweige denn einen kompletten Regentag. Das habe dazu geführt, dass die drei Bäder fast täglich gut besucht waren, erklärt Heiko Kruck.

Und noch etwas ist ihm und seinem Team aufgefallen: die gute Stimmung. „Speziell in diesem Sommer“, sagt er, „waren die Besucher in unseren Freibädern sehr gut gelaunt und freundlich“ – es ist der erste Sommer seit 2019 ohne nennenswerte Corona-Beschränkungen oder gar, wie im Jahr 2020, Komplett-Schließungen.

Und auch personell tut sich etwas. Die Stadt sucht zwar nach wie vor Personal für die Freibäder, hat nun aber mit Falk Witthöft einen neuen Fachangestellten für den Bäderbetrieb eingestellt. Der 22-Jährige kommt aus dem niedersächsischen Uelzen, hat in dieser Woche begonnen und arbeitet vorerst im Zichtauer Waldbad mit seiner Kollegin Nadine Beier. Dieses Duo soll für die Sicherheit der Badegäste und einen reibungslosen Ablauf im Naturbad sorgen. Wie Kämmerer Maik Machalz erläutert, habe man in diesem Jahr sowohl Zichtau als auch das Erlebnisbad in Zienau an jedem Tag öffnen können – Potzehne war krankheitsbedingt drei Tage lang geschlossen.

Maik Machalz lobt auch die Zusammenarbeit mit dem Zichtauer Waldbad-Förderverein, die sehr gut laufe. So geb es keine Algen-Problematik mehr – auch, weil der Beckenboden in jedem Winter und Frühjahr von Mitgliedern des Fördervereins gesäubert wird.

Darüber hinaus hat der Förderverein über den „kurzen Dienstweg“ ein Zimmer für den neuen Bediensteten besorgen können, der als Jugendlicher Mitglied in einem Schwimmverein war und „gerne direkt mit Menschen zu tun“ hat, wie Falk Witthöft erklärt. „Es wäre nichts für mich, den ganzen Tag nur im Büro zu sitzen“.

Und wann ist der Bade-Sommer zu Ende? „Das werden wir je nach Wetterlage entscheiden“, sagt Maik Machalz. Bei anhaltend schönem Wetter könnten die Freibäder auch noch bis weit in den September geöffnet bleiben.

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