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Nicht nur am Beckenrand stehen

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Von: Stefan Schmidt

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Menschen  stehen herum
Eine Beratung fand im Gardelegener Erlebnisbad statt. © Stefan Schmidt

Alle drei städtischen Freibäder sollen auch in diesem Sommer geöffnet werden.

Gardelegen – Auch in diesem Sommer sollen alle drei kommunalen Freibäder im Gardelegener GStadtgebiet geöffnet werden. Dies sind das Erlebnisbad Zienau, das Freibad in Potzehne und das Waldbad in Zichtau. Um eine gute Badesaison zu garantieren, muss aber nicht nur das Wetter während der Sommermonate passen. Es muss auch genügend Personal, also Rettungsschwimmer, vorhanden sein. Und so werden neben fest angestellten Mitarbeitern auch ehrenamtlich Tätige gesucht.

Aus diesem Grund hatte die Stadt am Sonnabendvormittag zu einem Informationstermin eingeladen. Knapp ein Dutzend Interessierte –deutlich mehr als im Vorjahr – war gekommen, um den Ausführungen vor allem von Heiko Kruck zu lauschen. Er ist verantwortlich für die drei Freibäder und gab eine Kurzbeschreibung des Berufs des Rettungsschwimmers. „Dazu gehört nicht nur, am Beckenrand zu stehen und die Augen offen zu halten“, so Kruck. Man müsse auch gewisse chemische Kenntnisse haben, wenn es um die Wasseraufbereitung und die Wasserqualität gehe. „Das ist aber alles kein Hexenwerk“, versicherte er.

Vorteil einer Ausbildung in Gardelegen: Die Stadt kooperiert mit dem Bad in Stendal, der Altmark-Oase (AltOa), wo die Auszubildenden während der Wintermonate, wenn die Freibäder geschlossen sind, arbeiten.

Grundsätzlich können die Rettungsschwimmer in allen drei kommunalen Freibädern zum Einsatz kommen. Nach dem Ende der Ausbildung und nach einer eventuellen Übernahme „schauen wir aber schon danach, an welchem Standort jemand gerne arbeiten möchte“, erklärte Heiko Kruck, der im Anschluss an seine Erläuterungen mit den Interessierten einen Rundgang über das Gelände des Erlebnisbades unternahm.

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