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Gardelegens Wobau hat keine Wohnungen frei

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Von: Stefan Schmidt

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Wohngebiet von oben
Die Gardelegener Wobau vermietet 1407 Wohnungen. © Ina Tschakyrow

1407 Wohnungen gehören der Gardelegener Wobau. Und fast alle sind vermietet.

Gardelegen – Noch ist es ein Jahr hin. Aber zum Jahresende 2023 geht Wolfgang Oelze, der Geschäftsführer der Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), in den Ruhestand. Seit dem 1. Juli 2011 leitet er das kommunale Wohnungsunternehmen, eine hundertprozentige Tochter der Stadt. Damals wurde er ein halbes Jahr lang von seinem Vorgänger Günter Hoop eingearbeitet, der dann zum Jahresende 2011 seinerseits in den Ruhestand ging. Genau eine solche Verfahrensweise wird es auch bei der Oelze-Nachfolge geben. Zum 1. Juli 2023 wird der neue Geschäftsführer anfangen und ab dem 1. Januar 2024 dann die alleinige Verantwortung im Wobau-Sitz an der Rudolf-Breitscheid-Straße in der Gardelegener Innenstadt haben.

Wie Wolfgang Oelze und auch Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher – sie ist auch Aufsichtsratsvorsitzende der Wobau – erklären, ist ein Nachfolger bereits gefunden. Unter den mehr als einem Dutzend Bewerbungen habe man sich am Ende einstimmig für diese Person entschieden, die dann in einem halben Jahr bei der Wobau anfangen wird und im Sommer auch dem Gardelegener Stadtrat vorgestellt werden soll.

Der Nachfolger von Wolfgang Oelze wird ein bestelltes Feld übernehmen. Denn fast alle der 1407 Wohnungen im Ortsteil Gardelegen – dazu kommen weitere 190 Wohnungen in den Dörfern, die von der Wobau verwaltet werden – sind vermietet. Und das nicht selten an langjährige und treue Mieter. Manch einer von ihnen wohnt seit mehr als einem halben Jahrhundert in einer Wobau-Wohnung. Die Leerstandsquote liegt aktuell bei weniger als zwei Prozent. Was zur Folge hat, dass die Wobau einerseits stabile Mieteinnahmen wegen des praktisch nicht vorhandenen Leerstands hat. Andererseits kann sie Interessenten so gut wie keine freien Wohnungen anbieten.

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