Extra-Sitzung wird angesetzt

Gardelegens Friedhofsgebührensatzung soll erläutert werden

Gräber auf Friedhof
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Die Friedhofsgebühren werden wohl steigen.
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Ortsbürgermeister und Fraktionsvorsitzende sollen eingehend über die neue Friedhofsgebührensatzung informiert werden.

Gardelegen – Die Entscheidung der Mitglieder des Gardelegener Stadtrates, zwar die Friedhofssatzung zu genehmigen, aber gleichzeitig die eigentlich dazugehörige Gebührensatzung für die kommunalen Friedhöfe von der Tagesordnung zu nehmen (wir berichteten), hat Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher während und auch nach der Zusammenkunft am vergangenen Montagabend im Letzlinger Kulturhaus verärgert.

Ins Detail gehen

Gleichwohl: Es wird, so kündigt sie an, eine gesonderte Zusammenkunft geben, um sich eingehender als bisher mit der Friedhofsgebührensatzung zu befassen. Den Absetzungs-Antrag im Stadtrat hatte Gustav Wienecke gestellt, der zwar der Fraktion SPD/Freiwillige Feuerwehr/Wählergemeinschaft Südliche Altmark angehört, den Antrag aber nicht im Namen der Fraktion stellte, wie Fraktionsmitglied Oliver Stegert im Stadtrat ausdrücklich betonte. Wienecke kritisierte vor allem die seiner Meinung nach zu hohen Gebühren, die in der Satzung aufgeführt sind.

An dieser Runde sollen neben den Ortsbürgermeistern – nicht wenige Ortschaftsräte hatten die Friedhofsgebührensatzung im Vorfeld der Stadtratssitzung abgelehnt – auch die Fraktionsvorsitzenden teilnehmen. Dazu wird Andrea Schellhorn, die die Satzungen erarbeitet hat, Erläuterungen geben. Sie war auch bei der Stadtratssitzung anwesend, musste aber, nachdem das Thema abgesetzt wurde, unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. „Dadurch entstehen uns als Stadt auch Kosten“, schimpfte Mandy Schumacher in Richtung des Stadtrates. Denn die Fahrtkosten muss die Kommune übernehmen.

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