1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Gardelegen

Rotdorn für Allee in Ipse

Erstellt:

Von: Stefan Schmidt

Kommentare

Menschen vor Baum
In Ipse sind insgesamt 16 Rotdornbäume gepflanzt worden. © Stefan Schmidt

16 Rotdornbäume sind in den vergangenen Tagen in Ipse gepflanzt worden.

Ipse – Der Lückenschluss ist vollzogen. In den vergangenen Tagen hat eine Firma aus Seethen insgesamt 16 Rotdornbäume entlang der Dorfstraße in Ipse gepflanzt. Damit wird der Allee-Charakter im Ort wieder hergestellt. Darüber freuten sich Tilo Mottschall sowie Wolfgang Schmidt und Detlef Stimbra vom Verein „Ipse excitare“, der diese Maßnahme in die Wege geleitet hatte. Die Kosten belaufen sich auf 10.500 Euro. Geld gab es auch von der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz (SUNK) des Landes Sachsen-Anhalt. Stiftungsmitarbeiterin Katja Hieckmann erläuterte, dass ihre Organisation vor allem kleinere Maßnahmen zum Naturschutz finanziell unterstütze. Und das sehr unbürokratisch, wie Tilo Mottschall, der Vorsitzende des Ipser Vereins, betonte. „Das ging alles sehr unkompliziert“, lobte er die Arbeit der Stiftung.

Die Bäume sind allesamt etwa acht bis zehn Jahre alt und somit im nahezu identischen Wachstumsstadium, wie Robin Elißer von der ausführenden Firma erläuterte. Der Stammumfang wird bei 30 bis 40 Zentimetern enden. Derzeit sind die Stämme mit einer weißen Schutzschicht versehen, die eine Art „Sonnenbrand“ nach der Neuanpflanzung verhindern soll. Diese Schicht wird sich allmählich auflösen.

Die Bäume stehen größtenteils auf städtischem Grund. Wie Tilo Mottschall versichert, würden sich die Einwohner von Ipse aber um die Neuanpflanzungen kümmern: „Wir werden , wenn nötig, die Bäume regelmäßig wässern.“

Auch interessant

Kommentare