Gardelegener Feuerwehr übte am Dienstag Brandbekämpfung und Menschenrettung

Dichter Rauch aus dem Amtsgericht

Dichter Rauch zog am Dienstagnachmittag aus einem der Fenster des Amtsgerichtes. Ein Teil der Übung war die Brandbekämpfung. Fotos: tschakyrow
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Dichter Rauch zog am Dienstagnachmittag aus einem der Fenster des Amtsgerichtes. Ein Teil der Übung war die Brandbekämpfung.

Gardelegen – Dichter Rauch stieg am Dienstagnachmittag kurz nach 16 Uhr aus einem Fenster des Amtsgerichtes in Gardelegen auf. Wenige Minuten nach der Alarmierung war die Gardelegener Feuerwehr vor Ort.

Es war eine Übung mit Menschenrettung und Brandbekämpfung, zu der 16 Feuerwehrkameraden mit vier Fahrzeugen ausgerückt sind. Auf den Piepern stand, dass die Brandmeldeanlage im Amtsgericht ausgelöst hatte. Die Brandmeldenanlage wurde von Übungsleiter Alexander Junge mit einer Nebelmaschine ausgelöst. Die Mitarbeiter, die nichts von der Übung wussten, verließen das Gebäude. Beim Zählen stellte sich dann heraus, dass eine Person fehlte. Diese war im Dachgeschoss, informierte Alexander Junge. Es wurde probiert, ob eine Rettung der Person mit der Hubrettungsbühne möglich ist. Nach der Brandbekämpfung erfolgte die weitere Absuche des Gebäudes.

Solche Übungen seien für die Abläufe wichtig, so Alexander Junge. So könne geschaut werden, „ob alles passt“. Zu verbessern gebe es immer etwas, so der Übungsleiter.

Es war die erste Übung seit Beginn der Corona-Krise und die zweite in diesem Jahr. Im Amtsgericht finden jährlich Übungen statt. Die Übung wurde einige Wochen vorbereitet, erzählte Alexander Junge, der Zeitpunkt absichtlich gewählt. Nachmittags können noch Gerichtsverhandlungen stattfinden, am Dienstag während der Übung allerdings nicht. Es gibt nachmittags auch die Sprechzeiten im Gericht. (it)

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