Wie wappnen sich Krankenhaus, Kitas und Rathaus gegen das Corona-Virus?

Gardelegen: Desinfizieren ja – aber keine Panik

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Im Eingangsbereich des Gardelegener Altmark-Klinikums werden Patienten mit Symptomen informiert.

Gardelegen – Betritt man eine Arztpraxis in Gardelegen, dann wird man durch ein Schild darauf hingewiesen, sich desinfizieren zu lassen.

Und in allen Einrichtungen der Gardelegener Stadtverwaltung – Rathaus, Kitas, aber auch Dorfgemeinschaftshäuser – hängen Zettel, wie man sich schützt. Das Corona-Virus ist im Gardelegener Stadtgebiet zwar noch nicht aufgetreten. Aber es gibt Vorkehrungen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Auch in Zichtau hängt im Dorfgemeinschaftshaus ein Hinweis zum Corona-Virus. Fotos: Tschakyrow, Schmidt

Im Gardelegener Altmark-Klinikum wird jemand, der wegen einer Influenza – um die jetzige Jahreszeit herum ist stets auch Grippezeit – behandelt werden muss, so isoliert, dass er mit keinem anderen Patienten in Kontakt treten kann. Dann gibt es Mundschutz bei ihm und den behandelnden Mitarbeitern. Bisher verliefen alle Tests jedoch negativ. Soll heißen: Es handelte sich in allen aufgetretenen Fällen um eine Grippe und nicht um das Corona-Virus. Im Altmark-Klinikum gibt man sich, wie in vielen anderen Einrichtungen auch, nicht mehr klassisch die Hand. Frei nach dem Motto „Unser Handschlag ist das Lächeln“ wird auf unnötigen Körperkontakt verzichtet.

Und auch im Gardelegener Rathaus muss man sich beispielsweise vor und nach dem Gang zur Toilette desinfizieren. Entsprechende Apparate sind aufgestellt. „Auch unsere Erzieher sind sensibilisiert worden“, sagt Bürgermeisterin Mandy Schumacher. Gleichwohl werden die Kinder ganz normal von den Eltern und Großeltern gebracht und abgeholt.

VON STEFAN SCHMIDT

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