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Hilfe für „Ride Mark“-Verein aus Gardelegen: Container statt Holzhütte

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Von: Stefan Schmid

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Drei  Männer neben Container
Der Verein „Ride Mark“ hat einen eigenen Container bekommen. © Stefan Schmidt

Der Verein „Ride Mark“ aus Gardelegen hat Hilfe von der Deponie GmbH bekommen.

Gardelegen – Der Schock saß tief vor zwei Monaten. Unbekannte hatten den Schuppen des Gardelegener Vereins „Ride Mark“ aufgebrochen und diverses Material – darunter auch Bikes – gestohlen. Die Grundlage des Vereins war damit vorerst zunichte gemacht. Eine sofort eingeleitete Spendenaktion brachte zwar wieder Geld in die Vereinskasse. Aber was fehlte, war ein Ersatz für den aufgebrochenen Schuppen.

Seit Freitagnachmittag gibt es diesen Ersatz. Mehr noch: Statt des Holzschuppens am Rande der Anlage mit diversen Sprunghügeln für die Bike-Sportler, steht nun ein fester Container auf dem Gelände hinter dem Gardelegener LIW-Saal am Tannenweg. „Das ist ein wichtiger Schritt nach vorne für uns“, freute sich Vorstandsmitglied Max Hartmann. Den ausrangierten einstigen Rollcontainer übergaben Landrat Steve Kanitz und der Geschäftsführer der kreiseigenen Deponie GmbH, Steffen Romatschke. „Der Container ist mehr als 20 Jahre alt und wir hätten ihn sonst verschrotten müssen“, erklärte Romatschke. Nun hat er eine andere Verwendung gefunden. Im Inneren könnte Material eingelagert werden, erzählte Max Hartmann. Ein Schleppdach ist ebenfalls geplant, dazu könnte der Container bunt angestrichen werden. Als besondere Attraktion ist eine Art von Dachterrasse geplant, von der man einen Überblick über die weitläufige Anlage hat. „Man kann von dort oben jeden Sprung und jeden Hügel sehen“, so der „Ride Mark“-Macher. Im Winter wird die Anlage für sportliche Aktivitäten nicht genutzt, sondern für 2023 auf Vordermann gebracht.

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