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Gardelegens Wobau will Modernisierung des Großen Hospitals abschließen

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Von: Stefan Schmidt

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Gebäude an Straße
Der Ostflügel des Großen Hospitals ist sanierungsbedürftig. © Stefan Schmidt

Der Ostflügel des Großen Hospitals in Gardelegen soll für zwei Millionen Euro saniert werden.

Gardelegen – Wie lange die Sanierung dauern wird, ist noch nicht klar. Fest steht aber: Der Ostflügel des Großen Hospitals an der Philipp-Müller-Straße 2 bis 4 in der Gardelegener Innenstadt soll saniert werden. Das kündigt Wolfgang Oelze, der Geschäftsführer der Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft, kurz Wobau, an. Er informierte am Dienstag über den Maßnahmenplan für das kommende Jahr, den der Aufsichtsrat während seiner jüngsten Zusammenkunft genehmigt hatte.

Demnach wird die Wobau nach jetzigen Schätzungen insgesamt etwa zwei Millionen Euro in den derzeit leer stehenden Gebäudetrakt investieren. Für das kommende Jahr sind erstmal die Planungen angedacht für rund 300 000 Euro. Das Gebäude soll anschließend entkernt werden. Es erfolgt darüber hinaus eine Trockenlegung. Dazu kommen neue Fenster, neue Fußböden, eine moderne Elektrik und teilweise auch ein neues Dach. Kurzum: Das Gebäude, in dem zuletzt die Außenstelle des Landesschulamtes untergebracht war, soll für künftige Mieter hergerichtet werden. Ziel sei es, so erläutert Wolfgang Oelze, dort Büro- und Geschäftsräume für künftige Mieter anzubieten.

Die Räume im Ostflügel des Großen Hospitals sollen in etwa so hergerichtet werden wie die unmittelbar benachbarten Räume, in denen der Gardelegener Wasserverband seit knapp sechs Jahren untergebracht ist.

Die anstehende Sanierung möglich gemacht hat der Abriss des einstigen Back- und Bethauses, der im Herbst erfolgt war. Nach jahrelangen Rechtsstreitereien hatte die Wobau den Abriss Anfang November begonnen. Der historische Backofen, der noch übrig geblieben ist, soll mit einer Glaskonstruktion erhalten und damit sichtbar bleiben.

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