Steigerung binnen zwei Jahren um 50 Prozent

Deponie: Immer mehr Grünschnitt

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Deponieleiter Steffen Romatschke (vorne links) führte die Mitglieder des Kreis-Ordnungsausschusses über das Gelände.

Gardelegen. „Es sind mittlerweile gigantische Zahlen. “ Das sagt Steffen Romatschke, der Leiter der Kreisdeponie Lindenberg bei Gardelegen. Er steht vor mehreren Haufen von Grünschnitt.

Dies alles verrottet in einer Ecke des Deponiegeländes und wird später an Interessenten, vor allem an Landwirte, abgegeben. Das berichtete Steffen Romatschke während eines Rundgangs mit dem kreislichen Ordnungsausschuss, der seine Sitzung am Donnerstagabend auf dem Deponiegelände abhielt.

Grünschnitt, das ist vor allem Rasenschnitt und Strauchschnitt. All das kann kostenlos auf der Kreisdeponie in Gardelegen abgegeben werden. Viele Privatleute fahren ihren Schnitt dort hin, laden ihn entweder in bereitgestellten Containern oder auf extra ausgewiesenen Plätzen ab. Eine Erleichterung vor allem für Grundstücks- und Kleingartenbesitzer – bis über die Kreisgrenze hinaus. Denn nicht nur Anlieferer aus dem Altmarkkreis Salzwedel steuern die Deponie an.

Die Menge an Grünschnitt steigt stetig. Steffen Romatschke nannte Zahlen: Waren es im Jahr 2012 noch etwa 4000 Tonnen, die angeliefert wurden, so hat sich die Zahl im Jahr 2014, also innerhalb von zwei Jahren, um satte 50 Prozent erhöht. Im abgelaufenen Jahr fielen 6100 Tonnen Grünschnitt auf der Deponie an. Das gesamte „Input-Material“ auf der Deponie liegt nach Angaben des Leiters bei jährlich 38 000 Tonnen.

Von Stefan Schmidt

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