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Demo gegen Landesparteitag der AfD im Gardelegener Volkshaus

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Der heute in Gardelegen anberaumte Parteitag der AfD und eine aus diesem Grund angemeldeten Demonstration gegen diesen Parteitag war Anlass eines Polizeieinsatzes mit einer entsprechend sichtbaren Polizeipräsenz. Zwischen 8.45 Uhr und 10.30 Uhr versammelten sich etwa 120 Gegendemonstranten gegenüber des Veranstaltungsortes der AfD auf dem Fußweg der Straße vor dem Salzwedeler Tor.

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Durch Rednerbeiträge, Trommeln auf Fässern und lautstarke Musik brachten die Demonstranten ihren Unwillen gegen die AfD zum Ausdruck. Mehrfach versuchten sie die Straße mittels der mitgebrachten Blechfässer zu blockieren, indem sie diese auf den Asphalt rollten. Diese Versuche wurden durch das Einschreiten der Einsatzkräfte unterbunden. Bei diesen polizeilichen Maßnahmen wurde Widerstand geleistet und eine 30-jährige Polizeibeamtin verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie zur Untersuchung in das Altmarkklinikum Gardelegen.

Eine stationäre Aufnahme war nicht notwendig, die Beamtin blieb dienstfähig. Es erfolgte die Aufnahme einer entsprechenden Strafanzeige. Ein unmittelbar beteiligter Tatverdächtiger wurde später erkannt, in Polizeigewahrsam genommen und zur Vernehmung zum Revierkommissariat gebracht. Es handelt sich bei ihm um einen 30-Jährigen aus Niedersachsen. Die Ermittlungen dauern an. Im Zeitraum der Gegendemonstration kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Gegen 10.30 Uhr endete die Demonstration trotz angespannter Lage ohne weitere Vorkommnisse und löste sich auf.

Zwischen 11 Uhr und 11.50 Uhr fand auf der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen eine Mahn- und Gedenkveranstaltung statt. Etwa 130 Personen nahmen teil. Sie verlief störungsfrei.

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