300 Besucher erlebten in der Marienkirche ein modernes Krippenspiel

„Datenschützer gefeuert“

Alle Darsteller versammelten sich am Ende der Aufführung zu einem farbenfrohen Abschlussbild. Annähernd 300 Besucher verfolgten in der Gardelegener Marienkirche das moderne Krippenspiel, in Reimen und auf die Gegenwart bezogen.
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Alle Darsteller versammelten sich am Ende der Aufführung zu einem farbenfrohen Abschlussbild. Annähernd 300 Besucher verfolgten in der Gardelegener Marienkirche das moderne Krippenspiel, in Reimen und auf die Gegenwart bezogen.

mal Gardelegen. Hunderte Besucher haben zum Weihnachtsfest in den Kirchen rund um Gardelegen die traditionellen Krippenspiele erlebt.

In Gardelegen selbst sahen die Besucher in diesem Jahr allerdings kein klassisches Krippenspiel, sondern eine recht moderne Variante in Reimen und auf die Gegenwart bezogen. Die annähernd 300 Besucher hörten zum Auftakt mit dem Lied „Ihr Kinderlein kommet“ zwar einen besinnlichen Einstieg, der von Gebeten des Gemeindepädagogen Volker Holtmeier begleitet wurde – doch dann begann die sehnsüchtig erwartete biblische Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art, die von Kindern im Alter zwischen sechs und 13 Jahren aufgeführt wurde. Ein Bote überbrachte die neuesten Nachrichten. „Hört ihr Leute und lasst Euch sagen: Was ihr jetzt hört, wird Euch nicht behagen. “ Der Bote überreichte eine Nachricht von Kaiser Augustus und berichtete über ihn: „Den Mann vom Datenschutz hat er gefeuert, und dafür Steuerbeamte angeheuert!“. Ähnlich humorvoll geht das Stück weiter, bis alle Darsteller zu einem farbenfrohen Abschlussbild an der Krippe auf der Bühne stehen. Tosenden Beifall gab es für die Beteiligten. Bevor es nach Hause in die warme Stube ging, sangen alle gemeinsam „O, du Fröhliche“ – ein schöner Auftakt für die besinnliche Weihnachtszeit.

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