„Das bunteste Fest bisher“

Schlag auf Schlag: Bürgermeister Konrad Fuchs ist im Anstechen des Garley-Freibierfasses längst ein alter Hase. Und das unter den durstigen Blicken der Freibier-Konsumenten in spe.

Gardelegen - Von Stefan Schmidt. Das Hansefest in Gardelegen ist am gestrigen Abend mit einem Freibieranstich auf dem Holzmarkt feierlich eröffnet worden. Bis zum morgigen Sonntagabend geht es in der Altstadt hoch her.

Genau um 20.06 Uhr war es soweit. Da hatte Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs buchstäblich alles im Griff. Nämlich den Holzhammer, mit dem er das Fass Freibier zur Eröffnung des Gardelegener Hansefestes anstach. 30 Liter Garley gab es zur Feier des Tages. Und die Ankündigung von Fuchs, dass das diesjährige Stadtfest „das bunteste Fest bisher“ sein werde. Schließlich habe es sich längst einen Namen auch in der Region gemacht.

Bevor es gestern zur offiziellen Eröffnung kam, sang der Gardelegener Männerchor Eintracht einige Lieder. Beispielsweise den Karat-Hit „Über sieben Brücken“. Zuvor heizte die Gardelegener Formation „TschuldigungK“, die sogar einen eigenen kleinen Fanclub dabei hatte, den Zuhören mächtig ein. Und die Combo „Neid Klapp“ aus Salzwedel sorgte zum Abschluss des Eröffnungstages bis weit nach Mitternacht für Partystimmung auf dem Holzmarkt.

Auf den vier Bühnen des Hansefest-Geländes – auf dem Holzmarkt am Aschberg, auf dem Rathausplatz und auf dem Hof der Otto-Reutter-Grundschule – geht es am heutigen Sonnabend und am morgigen Sonntag weiter. Optischer Höhepunkt ist gewiss heute Abend nach Einbruch der Dunkelheit die mittelalterliche Feuershow rund um das Rathaus. Übrigens: Der Rathausturm kann heute ab 11 Uhr bis spätabends bestiegen werden, um die Aussicht über die Stadt und darüber hinaus zu genießen.

Am morgigen Sonntag werden mehrere tausend Besucher erwartet, wenn die Altrocker der Puhdys ihr rund zweistündiges Konzert geben. Beginn ist gegen 18 Uhr auf der großen Bühne am Holzmarkt. Eintrittskarten für alle beiden Veranstaltungstage gibt es an den jeweiligen Einlässen.

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