Ausbildung in Technischer Hilfeleistung für 13 Einsatzkräfte aus Letzlingen und Wannefeld

Damit im Notfall jeder Handgriff sitzt

Mit Schere und Spreizer wurde am Sonnabend ein Auto fachmännisch zerlegt. Jeder Handgriff muss sitzen, wenn im Notfall eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug gerettet werden muss.

Wannefeld. Die Bundesstraße 71 ist eine der meist befahrenen Verkehrswege der hiesigen Region. Zu jeder Zeit kann es dort zu Unfällen kommen. In schweren Fällen, zum Beispiel wenn eine Person im Fahrzeug eingeklemmt ist, werden die Feuerwehren zu Hilfe gerufen.

Dann muss vor Ort jeder Handgriff sitzen, um das Leben der Menschen zu retten.

Und aus diesem Grund fand am Sonnabend für die Ortswehren Wannefeld und Letzlingen eine Ausbildung zur Technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen in Wannefeld statt. Die beiden Ortswehren werden bei Einsätzen immer gemeinsam mit der Feuerwehr Roxförde alarmiert, die am Sonnabend verhindert war.

13 Einsatzkräfte aus Wannefeld und Letzlingen nahmen an der Ausbildung teil. Zunächst wurden sie theoretisch in den Standarteinsatzregeln zur Technischen Hilfeleistung geschult. Anschließend ging es an das praktische Üben. Dafür wurde ein Pkw nach den entsprechenden Vorgaben erst gesichert und dann zerlegt. Aus einer Limousine wurde so ein Cabrio. Dafür kam nach der Sicherung des Fahrzeugs und der Entfernung der Scheiben auch der Rettungssatz mit Schere und Spreizer zum Einsatz. Im Ernstfall wird der bei einem Verkehrsunfall notwendige zweite Rettungssatz von der Ortswehr Gardelegen zugeführt.

Wie Wannefelds Wehrleiter Rüdiger Lehmann im Nachhinein einschätzt, wurde das Ziel der Ausbildung erreicht. Die Brandschützer waren bald ein eingespieltes Team. Es hat allen Spaß gemacht.

Von Elke Weisbach

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