Schüler und Begleiter bleiben zu Hause

Coronavirus: Gardelegener nach Ski-Freizeit unter Quarantäne

Der Corona-Virus: Bislang gibt es in der Altmark keinen bestätigten Corona-Fall. Gardelegener Gymasiasten und Begleiter müssen aber zuhause bleiben
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Der Corona-Virus: Bislang gibt es in der Altmark keinen bestätigten Corona-Fall. Gardelegener Gymasiasten und Begleiter müssen aber zuhause bleiben

Gardelegen – Vorsorge mit Blick auf den Coronavirus: Schüler aus der elften und zwölften Jahrgangsstufe des Gardelegener Gymnasiums sowie Begleiter wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Sie kamen gestern am späten Abend von einer Ski-Freizeit aus Südtirol zurück.

Diese Region gilt seit gestern als Coronavirus-Risikogebiet. Das Sozialministerium von Sachsen-Anhalt hat darum grundsätzlich festgelegt, dass alle Schüler und ihre Begleiter insgesamt zwei Wochen zu Hause bleiben müssen.

Salzwedels Amtsärztin Dr. Cornelia Schmidt nahm den Bus in Gardelegen in Empfang und klärte alle Betroffenen über die nächsten Schritte auf. Kathrin Rösel, Sozial-Dezernentin im Altmarkkreis Salzwedel, informierte auf AZ-Anfrage über Details. Die genaue Anzahl der Personen konnte sie zunächst nicht sagen, es handelt sich um etwa 20 Betroffene. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes hatten gestern telefonisch Kontakt mit den Jugendlichen und Erwachsenen – darunter auch Schulleiterin Steffi Ros – im Bus. Allen gehe es gut, keiner zeige Symptome einer Krankheit.

Trotzdem gilt die Quarantäne. Dies bedeutet: Die Ski-Ausflügler dürfen ihr häuslichen Umfeld nicht verlassen und kein Kontakt zu Menschen außerhalb der Wohnung beziehungsweise der Grundstücke haben. Der eigene Garten am Haus ist aber keine Tabuzone. Für Familienangehörige gilt die Quarantäne übrigens nicht, sie dürfen ihr Zuhause weiterhin verlassen. Es gebe aber vom Gesundheitsamt wichtige Hinweise, wie sie sich verhalten sollten, um das Risiko möglichst gering zu halten. Außerdem bekamen die Bus-Reisenden Schutzmasken. Getestet werden die Sik-Ausflügler, wenn sie Krankheitssymptome zeigen und es einen Corona-Verdacht gibt. Dieser liegt im Gardelegener Fall derzeit nicht vor.  cz

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