Infektionslage in der Gardelegener Einrichtung „ist nach wie vor angespannt“ / Elf Personen infiziert

Corona im Rieseberghaus: Ein Bewohner ist gestorben

Seit zwei Wochen ist das Johanniterhaus Rieseberg in Gardelegen für Besucher geschlossen. Denn dort gibt es mehrere Coronafälle. Foto: Schmidt
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Seit zwei Wochen ist das Johanniterhaus Rieseberg in Gardelegen für Besucher geschlossen. Denn dort gibt es mehrere Coronafälle.

pm Gardelegen – Die Infektionslage im Johanniterhaus Rieseberg an der Tiedgestraße im Gardelegener Neubaugebiet Schlüsselkorb ist „nach wie vor angespannt“.

Das teilt Dörte Berndt, regionale Marketingbeauftragte der Johanniter Seniorenhäuser GmbH als Träger der Einrichtung, mit. „Insbesondere von unseren Mitarbeitenden verlangt diese Situation derzeit viel.“ Bewohner mit Symptomen werden von anderen Bewohnern isoliert und nach den einzuhaltenden hygienischen Richtlinien versorgt und überwacht.

Im Verlauf der Woche wurden nach Angaben des Trägers Nachtestungen durchgeführt. Aktuell sind noch elf Bewohner positiv auf eine Infektion getestet. Ein infizierter Bewohner wird derzeit stationär im Krankenhaus versorgt. In der vergangenen Woche ist allerdings auch eine infizierte Person im Krankenhaus verstorben. Viele Vorerkrankungen hätten, so heißt es in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung weiter, zu einer starken Schwächung geführt. Die betreffende Person konnte sich nicht von der Schwere der Erkrankungen erholen und ist verstorben.

„Alle Mitarbeitenden sind höchst sensibel und wirken rund um die Uhr daran mit, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten und einer Weiterverbreitung des Virus vorzubeugen“, heißt es darin weiter. Die eingeleiteten Schutzmaßnahmen werden durchweg strengstens eingehalten und haben weiterhin Bestand.

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