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Bundeswehr-Übungsstadt Schnöggersburg hat eigenes Besucherzentrum

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Von: Stefan Schmidt

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Zwei Autos fahren auf einer Straße.
Sogar einen künstlichen Fluss, die Eiser, gibt es in der Bundeswehr-Übungsstadt Schnöggersburg. © Stefan Schmidt

In Schnöggersburg gibt es mehr als 500 Gebäude. Den Aufbau der Bundeswehr-Übungsstadt erklären Soldaten im Besucherzentrum.

Letzlingen – Sie taucht am Horizont auf wie eine Fata Morgana. Die Bundeswehr-Übungsstadt Schnöggersburg, im Nordosten des Truppenübungsplatzes Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide gelegen, ist eine kleine Stadt für sich. Dort üben Soldaten den Häuserkampf und bereiten sich auf ihre Auslandseinsätze vor. Mehr als 500 Gebäude gibt es in Schnöggersburg, das bereits vollständig fertig ist.

Teil der Übungsstadt ist auch ein Besucherzentrum auf einer Anhöhe am Rande von Schnöggersburg. Dort erklären Soldaten des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) Besuchern – wie kürzlich Bundes-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht – den Aufbau der Millionen-Investition. Denn in Schnöggersburg gibt es einen Bahnhof mit Gleisen, einen Flugplatz mit einer unbefestigten Landebahn – wie in vielen politische Krisenregionen der Welt auch. Dazu gibt es unter anderem eine Altstadt, ein Regierungsviertel, einen Einkaufsmarkt mit dem Namen „Brutto“, ein Sportstadion und einen U-Bahn-Schacht.

All dies kann – eine Voranmeldung ist natürlich nötig – besichtigt werden. Wie der Leiter des GÜZ, Oberst Michael Knoke, auf Anfrage der Altmark-Zeitung mitteilt, gebe es etwa 300 Führungen pro Jahr. Sie dauern unterschiedlich lange und reichen von Offiziersbesuchen anderer Armeen bis hin zu zivilen Besuchergruppen.

Weitere Informationen gibt es im Gefechtsübungszentrum unter der Telefonnummer (039088) 903700.

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