Arbeitseinsatz von Förder- und Sportverein sowie Feuerwehr Kloster Neuendorf / Sicherstellung der Buswartehäuschen

Von der Bundesstraße zum Sportplatz

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Ein etwas anderer Einsatz: Von der Feuerwehr Kloster Neuendorf legten unter anderem Daniel Jürges (v.r.), Cathleen Pelzel und Anika Beckmann Hand an und wuchteten die Pflastersteine heraus.

Kloster Neuendorf. Viele Hände machen der Arbeit schnell in Ende. Dieses Sprichwort bewahrheitete sich am Sonnabendvormittag in Neukloster.

So gings schneller: Ingo Adolph lockerte mit dem Presslufthammer die Steine rund um die Stützen.

Denn dort waren 16 Frauen und Männer vom Förderverein Kloster Neuendorf, vom örtlichen Sportverein und der Feuerwehr in Gange und arbeiteten Hand in Hand. Sie bauten auf beiden Seiten die Buswartehäuschen ab, die durch die Verlegung der Bushaltestelle in das Wohngebiet „An den Kellerbergen“ – inklusive neuer Buswendeschleife dort (wir berichteten) – an der Bundesstraße 188 nicht mehr benötigt werden.

Arbeiteten Hand in Hand: Während Andreas Höppner (r.) die Steine löste, stapelte Nico Leberecht sie auf die Transportpalette.

Die nicht mehr ganz taufrischen Unterstände wären wohl irgendwann abgebaut und entsorgt worden. Doch die Klosteraner hatten andere Pläne für die stabilen Konstruktionen und konnten die Verantwortlichen damit überzeugen. Die beiden Häuschen können nämlich auf dem Sportplatz als Unterstellmöglichkeiten für Besucher der Spiele dort noch gute Dienste verrichten. Wie Ortsbürgermeister Andreas Höppner sagte, sollen die beiden Unterstände im Frühjahr wieder schick gemacht werden. Das heißt, sie werden komplett aufgearbeitet. Fehlendes Holz wird ersetzt und alles frisch gestrichen. Dann soll eine Konstruktion neben der schon bestehenden Hütte am Spielfeldrand des Sportplatzes aufgestellt werden. Die andere kommt auf die gegenüberliegende Seite ans Volleyballfeld. Spätestens im Herbst sollen sie stehen. Bis dahin sind auch die entsprechenden Standflächen befestigt.

Ein wenig wurde auch demontiert. Ingo Adolph (v.l.), Sandro Pott und Ralf Boese schafften die abgebaute Seitenwand weg. Fotos: Weisbach

Am Sonnabend allerdings galt es erst einmal, die beiden Unterstände zu sichern und zum Sportplatz zu transportieren – und zwar in einem Stück. Dabei erhielten die Klosteraner Unterstützung vom Gardelegener Holz-Kontor, die für den Transport einem Lkw mit Kranaufsatz zur Verfügung gestellt hatten. Zunächst ging es aber erst einmal darum, die einbetonierten Unterstände vom Erdreich zu lösen, was nicht ganz so einfach war. Gute Dienste leistete dabei ein Presslufthammer, den Ingo Adolph bediente. Dennoch war eine Menge Handarbeit vonnöten, so dass niemandem kalt wurde.

Von Elke Weisbach

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