Steinmeier: „Menschen, die nicht nur an sich selbst denken“

Bundespräsident empfängt 120 Ehrenamtliche im Letzlinger Schloss

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Der Bundespräsident hob in seiner Ansprache die Bedeutung von ehrenamtlicher Tätigkeit für die Gesellschaft hervor.

Letzlingen. Es war viel zu eng im Kaisersaal des Letzlinger Jagdschlosses. Frank-Walter Steinmeier, der Bundespräsident, hatte Mühe, als er sich am gestrigen Abend den Weg durch das Spalier der 120 Ehrenamtlichen sowie Kommunal- und Landespolitiker bahnte.

Der höchste Repräsentant Deutschlands empfing gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff ehrenamtlich tätige Menschen aus dem nördlichen Sachsen-Anhalt.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (links) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier luden am gestrigen Abend zum Ehrenamtsempfang ins Letzlinger Jagdschloss ein.
Auch sie waren beim Empfang dabei: Die Letzlinger Ines Matthies (links), Uwe Pape und Gabriele Reinhardt.

Steinmeier hob in seiner frei gehaltenen Rede die Bedeutung des Ehrenamtes hervor. „Der Staat kann nicht alles“, erklärte der Bundespräsident. Und: „Ehrenamtliche – das sind Menschen, die nicht nur an sich selbst denken.“ Beispielhaft erwähnte er Hospizhelfer – „eine Tätigkeit, die ich mir persönlich wohl nicht zutrauen würde.“

Von Stefan Schmidt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Letzlingen

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