Gardelegens Fußgängerzone soll attraktiver werden / Abschaffung ist vom Tisch

Bücher, Blumen, Bänke

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Die Fußgängerzone auf der Ernst-Thälmann-Straße in Gardelegen ist im Sommer begrünt worden. Weitere Aktionen zur Verschönerung sind geplant. Eine Abschaffung der autofreien Zone ist hingegen kein Thema mehr.

Gardelegen. Der Stadtrat von Gardelegen wird sich nicht mit einer möglichen Abschaffung der Fußgängerzone in der Gardelegener Innenstadt beschäftigen. Das ist das Ergebnis der Beratungen in den drei Fachausschüssen, die diese Woche stattgefunden haben.

In allen drei Gremien berichtete Gardelegens Wirtschaftsförderin Mandy Zepig, Initiatorin der Bürgerbefragung, die bis Mitte September lief, über das Ergebnis der Umfrage.

„Ich bin überrascht, wie viele Menschen sich daran beteiligt haben“, erklärte sie. Genau 1732 Einwohner machten mit, die überwiegende Mehrheit ist für die Beibehaltung der Fußgängerzone. Konkreter: Die große Mehrheit glaubt nicht, dass durch die Abschaffung der autofreien Zone zwischen Rathausplatz und Wollbrandtseck mehr Kunden in die Läden kommen würden. Dies behaupteten in den vergangenen Jahren diverse Innenstadt-Händler. Doch „der Kunde hat jetzt gesprochen“, erklärte der Vorsitzende des städtischen Finanzausschusses, Thomas Genz.

Für Mandy Zepig ist das Ergebnis (mehr als 80 Prozent sind für die Beibehaltung der Fußgängerzone, siehe Infokasten rechts) insofern „überraschend“, weil auch die Bewohner der Umlanddörfer mit mehr als 80 Prozent für die Fußgängerzone votierten. „Das hätte ich so nicht gedacht“, gab sie zu. Sie hätte mit mehr Ablehnung gerechnet.

Von Stefan Schmidt

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