„Was muss ein Feuerwehrmann können?“

Brandschutztag der Grundschule Mieste: „Tatütata“ aus Kinderkehlen

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Genau Zielen war an der Wasserspritzen-Station vor dem Miester Feuerwehr-Gerätehaus angesagt.

Mieste – Wie verhalte ich mich, wenn ich sehe, dass es beim Nachbarn brennt? Und wie rolle ich einen schweren Feuerwehrschlauch richtig ab? Das und vieles mehr lernten die Mädchen und Jungen der Miester Grundschule in dieser Woche.

Denn am Dienstag sowie am gestrigen Donnerstag gab es den Brandschutztag – erst für die Dritt- und Viertklässler, gestern nun für die Erst- und Zweitklässler der Schule.

Wehrleiter Wolfgang Witte zeigte Lukas Schmidt, wie man einen Feuerwehrschlauch abrollt.

Auf dem Schulhof erklärte Miestes Wehrleiter Wolfgang Witte den Kleinen, wie man einen richtigen Knoten knüpft. „Was muss ein Feuerwehrmann können“, fragte er Lukas Schmidt, bevor er ihm beibrachte, wie man den schweren Feuerwehrschlauch richtig ausrollt. „Der muss alles können“, antwortete der Knirps. Vor allem aber, so betonte der Wehrleiter, müsse er viel üben und sich immer wieder fortbilden. „So wie ihr in der Schule auch immer weiter lernt und regelmäßig Hausaufgaben macht.“

Wie bedient man einen Feuerlöscher? Auch das lernten die Grundschüler am Brandschutztag.

Dazu gab es Erklärungen, was alles auf einem Feuerwehrauto drauf ist und mit welche Geräten man bei Unfällen und Bränden arbeiten muss – natürlich alles auch zum Anfassen. Und als mal eine kleine Pause war und die Kinder auf die nächste Station warteten, sangen sie im Chor „Tatütata, die Feuerwehr ist da.“ Dazu tanzten Maleen Hoffmann und Emma Truthe, die beide Mitglieder der Miesterhorster Kinderfeuerwehr sind, den Feuerwehrtanz.

Im Versammlungsraum des Miester Feuerwehr-Gerätehauses demonstrierten Janette Witte und Stadt-Kinderfeuerwehrwartin Anja Baumann den Grundschülern aus Mieste und Umgebung anhand des Brand-Simulationshauses, wie man sich am besten vor Feuer schützt und wie man möglichst schnell die Feuerwehr zu Hilfe holt, wenn es mal wirklich brennen sollte.

VON STEFAN SCHMIDT

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