Erneut angespannte Parksituation

Bilanz des Gardelegener Hansefestes: Heiß, aber störungsfrei

+
Behelfsparkplatz: Obwohl Autos auf dem historischen Wall nicht erlaubt sind, stellten einige Hansefest-Besucher ihre Fahrzeuge auf dem Grüngürtel rund um die Altstadt ab.

Gardelegen – Entspannt gingen sie am Sonntagnachmittag über die Festmeile. Henry Rosner und Lutz Richter, die beiden Regionalbereichsbeamten der Polizei aus Gardelegen, hielten da mal einen Plausch, sprachen mit Passanten ebenso wie mit Händlern.

„Keine besonderen Vorkommnisse“, erklärten sie am Abschlusstag des Gardelegener Hansefestes.

Trotz erneut mehreren tausend Besuchern verlief an den drei Festtagen alles ruhig. Ausnahme: Am Sonnabend, als es mit mehr als 30 Grad und prallem Sonnenschein beinahe unerträglich heiß in der Innenstadt war, hatten die Rettungssanitäter mehr zu tun als ihnen lieb war. Mehrere Besucher mussten behandelt werden, weil ihnen die Hitze zu schaffen gemacht hatte und einige dehydrierten.

Der Parkplatz am Gulliver-Spielplatz war, ebenso wie alle anderen offiziell ausgewiesenen Parkplätze, während des gesamten Wochenendes belegt.

Ansonsten lief das 22. Gardelegener Hansefest, das zum zweiten Mal von der Veranstaltungsagentur Christian Lübeck aus Rostock organisiert wurde und erneut eintrittsfrei war, reibungslos ab. Problematisch war allerdings wieder die Parkplatzsituation. Denn rund im die Festmeile gibt es keinen Großparkplatz, so dass erneut zahlreiche Besucher auf den Wall zwischen Gulliver-Spielplatz und Tiergehege auswichen und ihre Fahrzeuge dort abstellten.

„Wir werden das Problem nicht komplett lösen können“, sagt dazu Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher. Ein Großparkplatz außerhalb der Stadt mit angeschlossenem Bus-Shuttleservice wäre, so glaubt sie, keine wirkliche Alternative. Das Fest selbst fand sie „rundum gelungen, und zwar an allen drei Tagen.“

VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare