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Biedermeierzeit am Jagdschloss

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Letzlingen - Von Stefan Schmidt. Das Wetter war zwar wenig sommerlich. Trotzdem fand am Wochenende auf dem Areal des Letzlinger Jagdschlosses das Sommerfest statt.

Ein bisschen fühlten sich die Besucher in längst vergangene Zeiten zurückversetzt. Nicht nur, dass das Jagdschloss in Letzlingen, das nördlichste Hohenzollernschloss Deutschlands, farbenfroh unter den weißen Wolken, die am Sonnabend übers Land zogen, glänzte. Auf dem Schlosshof gab es auch das Sommerfest, organisiert von der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt. Buntes Markttreiben ließ die Biedermeierzeit des 19. Jahrhunderts rund um das Schloss wieder auferstehen. Selbstgebasteltes und Gartenutensilien gab es zu erwerben. Und ein besonderes Fortbewegungsmittel aus der Epoche von vor 150 Jahren konnte ebenfalls bestaunt werden, nämlich das Hochrad. Dieses und andere Fahrräder der damaligen Zeit hatte Gerhard Eggers aus Dresden mitgebracht. Er gehört den Fahrrad-Veteranenfreunden aus Dresden als Mitglied an und hatte die seltenen Exemplare in einem Transporter bis nach Letzlingen gefahren, um sie der staunenden Öffentlichkeit vorzustellen. Wer wollte und genügend Mut hatte, der konnte sich auch mal auf das Hochrad trauen und versuchen, damit voranzukommen. Sogar Räder für die damaligen Mädchen standen auf der Wiese vor dem Jagdschloss. Die Räder sind übrigens noch bis zum 11. Juli zu sehen.

Spiele für die Kinder, ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot sowie Kutschfahrten rundeten das Angebot während des Sommerfestes, das auch am gestrigen Sonntag rund um das Jagdschloss stattfand, ab.

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