Auch die Geräte im Gardelegener Bürgerpark dürfen nicht benutzt werden

Betreten ja – aber kein Rutschen

+
Der Bewegungsparcours im Gardelegener Naherholungsgebiet Bürgerpark darf nicht genutzt werden.

Gardelegen – „Es gibt keine besonderen Vorkommnisse, alles ist ruhig. “ Das sagt Florian Kauer, Fachdienstleiter allgemeine Gefahrenabwehr im Gardelegener Ordnungsamt.

Schaukeln verboten: Der Bürgerpark darf zwar betreten werden. Die Geräte sind für Passanten aber tabu. Bisher gibt es keine nennenswerte Verstöße.

Und meint das Verhalten der Einwohner nach der am Dienstag in Kraft getretenen Allgemeinverfügung, die unter anderem besagt, dass sich in der Öffentlichkit nicht mehr als zwei Menschen treffen dürfen. Kauer stand am gestrigen Vormittag am Rande des Bürgerparks in Gardelegen und schaute auf ein nahezu menschenleeres Naherholungsgebiet. Denn nicht nur sämtliche kommunalen Spielplätze sind gesperrt, sondern auch die Spielgeräte im Bürgerpark. Das gilt beispielsweise für die Schaukeln und Rutschen, aber auch für den generationenübergreifenden Bewegungsparcours, der sonst gerne von Passanten genutzt wird.

Geöffnet ist der Hundespielplatz – allerdings auch dort unter der Maßgabe, dass sich keine Menschengruppen aufhalten dürfen und darüber hinaus die Nutzer entsprechende Abstände wahren müssen.

Bußgelder habe die Stadt, so berichtet Florian Kauer, bisher nicht verteilen müssen. Uneinsichtige Bürger, wie in manch anderen meist größeren Städten, habe es im Gardelegener Stadtgebiet bisher nicht gegeben. Und: Selbstverständlich dürfe man den Bürgerpark als Spaziergänger, beispielsweise zum Gassi gehen mit dem Hund, nutzen. Nur die Spielgeräte sollte man meiden, mahnt der Ordnungsamts-Mitarbeiter.

VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare