Gardelegen: „Mehrere Defekte“ auf Gedenkstätte

Besucherzentrum „bis auf Weiteres“ geschlossen

Schriftzug auf Zettel
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Ein Zettel weist am Eingang auf die Havarie hin.
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Das Besucherzentrum auf der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen ist gesperrt. Grund sind „mehrere Defekte“ im Gebäude.

Gardelegen – Es könnte wieder losgehen. Museen und ähnliche Einrichtungen haben die Möglichkeit, wieder zu öffnen. Anders im Besucher- und Dokumentationszentrum auf der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe bei Gardelegen. Nach monatelanger coronabedingter Zwangsschließung „hätten wir gerne wieder Besucher empfangen“, sagt dessen Leiter Andreas Froese. Aber das im vergangenen Jahr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier offiziell freigegebene und knapp vier Millionen Euro teure Gebäude bleibt „bis auf Weiteres“ geschlossen. Das steht auf einem Zettel an der Eingangstür. „Wegen technischer Defekte mit erheblichen Einschränkungen für das Besuchspublikum“, so heißt es auf der Internetseite der Landes-Gedenkstättenstiftung, zu der das Besucherzentrum gehört.

Auf Anfrage der Altmark-Zeitung, um welche Havarien es sich handelt, hält sich Gardelegens Gedenkstättenleiter Andreas Froese bedeckt. Nur soviel: Es gebe „mehrere Defekte“ und „die Firmen sind informiert“. Nun warte man auf die Termine für die Reparaturen. Wann genau das Besucherzentrum wieder öffnen kann, steht deshalb noch nicht fest.

Von der Schließung nicht betroffen ist das Außengelände der Gedenkstätte, das weiterhin von Besuchern betreten werden kann.

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