Neue Hoffnung für den denkmalgeschützten Kleinbahnhof in Gardelegen

Besitzerin will selbst investieren

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Der Kleinbahnhof in Gardelegen steht seit mehr als einem Jahrzehnt leer. Nun will die Besitzerin selbst investieren, berichtet Bauamtsleiter Engelhard Behrends.

sts Gardelegen. Mehrere Versuche sind gescheitert. Es habe zwar diverse Interessenten für den Kleinbahnhof in Gardelegen gegeben, berichtete Bauamtsleiter Engelhard Behrends während der jüngsten Bauausschuss-Sitzung. Aber es sei in keinem Fall zu einem Abschluss gekommen.

Zuletzt hatte ein Mittelständler aus Gardelegen zwar Interesse bekundet und auch schon konkrete Ideen gehabt, war dann aber doch kurzfristig abgesprungen.

Nun gibt es aber Hoffnung für den seit mehr als einem Jahrzehnt leer stehenden Kleinbahnhof gleich neben der Agentur für Arbeit. Denn die Besitzerin, eine Frau aus Braunschweig, habe sich bereit erklärt, selbst in das Objekt zu investieren. Das berichtete Behrends. Ursprünglich wollte sie den Kleinbahnhof verkaufen, nun habe sie Interesse an einer eigenen Nutzung gezeigt. Behrends hofft, dass aus dieser Idee etwas wird. Die Stadt werde die Besitzerin unterstützen, auch finanziell über eine mögliche Fördersumme von 120 000 Euro. Er rechnet mit Gesamtkosten von mehr als 300 000 Euro. Der Kleinbahnhof ist ein Einzeldenkmal, entsprechende Auflagen gibt es. „Es findet sich leider kein Dritter“, schätzt der Bauamtsleiter die Lage ein.

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