Biogasanlage soll Anbindung über die künftige Umgehungsstraße erhalten / Baustart noch ungewiss

Ein „Bauwerk“ für Hottendorf

Ähnlich wie die Brücke zum Gardelegener Segelflugplatz könnte die Anbindung der Biogasanlage über die künftige Umgehungsstraße der B188 bei Hottendorf aussehen. Foto: Walter

awa Hottendorf. Die Biogasanlage bei Hottendorf wird im Falle des Neubaus der Umgehungsstraße der Bundesstraße 188 nach aktuellem Stand eine Anbindung an die Ortschaft erhalten.

Wie der Landesbaubetrieb Nord auf Anfrage der Altmark-Zeitung in einer schriftlichen Erklärung mitteilte, werde die Anlage „mittels Bauwerk über die Ortsumgehung im Zuge des bereits vorhandenen Wirtschaftsweges sicher gestellt“. Unklar bleibt in der Erklärung allerdings, ob es sich bei dem genannten Bauwerk um eine Brücke oder eine Kreuzung über die Straße handeln soll.

Der Baubeginn für die neue Straße ist indes noch nicht absehbar. Wie das Straßenbauamt in seiner Mitteilung weiter informierte, werde zwar noch in diesem Jahr die Einleitung des Baurechtsverfahrens angestrebt. Erst nach dessen Abschluss und der Sicherung der finanziellen Mittel für das Vorhaben könne aber auch eine Aussage zu einem möglichen Baustart getroffen werden. Da man sich noch in der Planungsphase befinde, könne man derzeit auch noch keine Angaben zu den voraussichtlichen Baukosten machen, so das Straßenbauamt in seinem Schreiben.

Fred Odewald, der Ortsbürgermeister von Hottendorf, hatte während der jüngsten Ortschaftsratssitzung darüber informiert, dass die Kosten für den Bau der Umgehungsstraße auch wegen Naturschutzauflagen in die Höhe geschossen seien und der Straßenbaubetrieb deshalb nach Einsparmöglichkeiten suche. Eine Anbindung der bei Hottendorf befindlichen Biogasanlage an die Ortschaft sahen die Mitglieder des Gremiums daher in Frage gestellt. Die Ortschaftsräte positionierten sich dennoch klar für den Bau einer Brücke.

Der Neubau der 7,3 Kilometer langen Umgehungsstraße zwischen Kloster Neuendorf und Hottendorf soll auch im nächsten Gardelegener Bauausschuss am Montag, 23. Januar, thematisiert werden. Gardelegens Bauamtsleiter Engelhard Behrends hatte zuletzt erklärt, er rechne nicht vor 2015 mit der Erteilung des Baurechts.

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