Arbeiten für Hundespielplatz im Gardelegener Bürgerpark haben begonnen / In zwei Wochen fertig

Bald können sich Hunde austoben

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Bevor die Spielgeräte und der Zaun auf dem Areal installiert werden, wurde die Wiese gemäht. Der Eingang für die Besitzer und deren Hunde befindet sich hinten links in der Nähe der Isenschnibber Straße.

Gardelegen. Noch ist auf der Fläche nur Wiese, bald befinden sich am nördlichen Rand des Gardelegener Bürgerparks künstliche Tunnel, Röhren, Balken und Flächen mit unterschiedlichen Untergründen. Und zwar für Hunde.

Denn dort entsteht innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Hundespielplatz.

Die Arbeiten für das erste Element zur geplanten Gestaltung des Bürgerparks begannen am gestrigen Montagvormittag. Zunächst wurde von Thomas Thieme und seinem Kollegen Torsten Nethert die L-förmige und etwa 3400 Quadratmeter große Fläche abgemäht. Nachmittags wurden noch die Pfosten für den 1,75 Meter hohen Zaun gesetzt, damit dann die Felder des Doppelstabmattenzauns, wie der Bereichsleiter im Grünbereich, Ralf Riewe, erklärte, und die Toranlage für die Technik zur Bewirtschaftung der Flächen sowie eine Einzeltür für die Besitzer und deren Hunde eingehängt werden können. Diese befinden sich an der Seite zur Isenschnibber Straße, damit Frauchen oder Herrchen mit ihren Vierbeinern nicht dort „durchlaufen müssen, wo Kinder spielen“, erläuterte Ralf Riewe weiter.

Wenn der Zaun steht, wird das „ganze Areal aufgehübscht“: Die verschiedenen Spielgeräte für die Hunde werden installiert, so der Bereichsleiter. Denn das Areal „soll nicht nur eine stupide Fläche sein“, sondern den Hunden und Besitzern etwas zum Toben und Spielen anbieten. Deswegen können die Vierbeiner in der eingezäunten Fläche auch im Gegensatz zum restlichen Bürgerpark ohne Leine laufen. „Das muss aber jeder selbst wissen“, fügte Ralf Riewe hinzu. Denn auf dem Hundespielplatz sind „die Besitzer für sich selbst verantwortlich“. Ebenso verantwortlich fühlen sich Frauchen und Herrchen hoffentlich für die Hinterlassenschaften ihrer Hunde auf dem Areal. Für die Entsorgung gibt es einen Abfallbehälter, „der dann auch genutzt werden soll“, betonte der Bereichsleiter.

Neben dem Hundespielplatz sind für dieses Jahr noch eine Spielplatzerweiterung mit Balancierbalken, Bodentrampolin, Tischtennisplatte, Hüpffelder sowie ein Basketballkorb, ein Volleyballfeld, ein Fitnesspark, eine Boule-Bahn und Eventwiese geplant. Die Kosten für all diese Elemente belaufen sich auf etwa 67.000 Euro.

Von Ina Tschakyrow

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