Gründe sind Hitze, Mehrleistungen, aber auch die Ignoranz vieler Kraftfahrer

B 188: Vollsperrung verlängert

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Auch wegen undisziplinierter Kraftfahrer, deren Fahrzeuge Schäden verursacht haben, wird in Kloster Neuendorf länger gebaut.

mei Kloster Neuendorf. Die Bauarbeiten in Kloster Neuendorf dauern länger als geplant. Deshalb wird die B 188 in dem Bereich voraussichtlich bis zum 14. September gesperrt bleiben.

Die Umleitung führt bis dahin nach wie vor von Stendal kommend in Jävenitz über die L 28 in Richtung Jeskau, weiter nach Lindstedt auf die K 1095 nach Kassiek und bei Hemstedt über die L 27 wieder auf die B 188 und umgekehrt.

Restarbeiten (bis 19. September) laufen dann unter halbseitiger Sperrung.

Als Grund für die verlängerte Vollsperrung gibt die Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Nord, an, dass alle Straßenabläufe ersetzt werden mussten. Bei den Schächten seien erhebliche Mehrleistungen notwendig geworden. Außerdem mussten sogenannte Umschlüsse installiert werden, da Fallrohre von Häusern direkt in die Straßenabläufe eingebunden waren.

Ein weiterer Grund sei die extreme Hitze, die den Betoneinbau an den Rinnen negativ beeinflusst habe. Die Baufirma habe zwar versucht, durch Arbeitszeitverlagerungen von 2 bis 11 Uhr (die Bürger wurden per Handzettel informiert) einen Ausgleich zu schaffen, im Resultat würden die Arbeiten aber trotzdem länger dauern.

Die Straßenbaubehörde beklagt aber auch, dass viele Kraftfahrer die Vollsperrung ignoriert hätten, was zu etlichen Schäden in der Ebene für den Asphalteinbau geführt habe, die von der Baufirma immer wieder beseitigt werden mussten.

Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und zur Organisation des Schülerverkehrs aufgrund der verlängerten Sperrung erhalten Fahrgäste über die Veröffentlichungen der PVGS (Personenverkehrsgesellschaft des Altmarkkreises).

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