Keine Probleme auf Spielplätzen

Auch Stadträte kontrollieren Spielplätze in Gardelegen

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Einer der 54 kommunalen Spielplätze im Gardelegener Stadtgebiet ist der in Lindstedterhorst. Sie sind seit Freitag wieder für Familien mit Kindern geöffnet.

Gardelegen – In den – inklusive der Kernstadt Gardelegen – 50 Ortsteilen des Gardelegener Stadtgebiets gibt es nicht weniger als 54 kommunale Spielplätze. Seit dem vergangenen Freitag dürfen diese Orte wieder besucht und die Spielgeräte auch wieder genutzt werden.

Allerdings unter den derzeit geltenden Abstandsregelungen sowie weiteren Einschränkungen. Dies zu überwachen, ist für die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes eine Mammutaufgabe. „Wir können aber gewährleisten“, betont Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Schumacher „dass wir tatsächlich regelmäßig vor Ort sind, um zu schauen, ob alles gut läuft. “.

Und es laufe gut, sagt sie. Zuwiderhandlungen habe es so gut wie nicht gegeben. Vor allem nicht auf den dörflichen Spielplätzen, wo es ohnehin oft gar nicht so viele Kinder gibt und wo viele Grundstücksbesitzer eigene Spielgeräte im Garten haben.

Kontrolliert wird nicht nur von den städtischen Ordnungsamts-Mitarbeitern. Auch einige Ortsbürgermeister, Mitglieder der Ortschaftsräte sowie Stadträte schauen ab und zu mal in ihrem Wohnort nach, wie es auf den Spielplätzen läuft. Unterstützung erhält die Stadt momentan auch von Mitarbeitern des Jugendförderungszentrums (JFZ), deren Jugendclub „Mood“ geschlossen ist. Dabei werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die JFZ-Mitarbeiter stellen sich vor und werben bei den Familien nebenbei für ihre Einrichtung.

Wer die Spielplätze kontrolliert, der listet dies auch auf, führt also Buch über die Aufenthalte. Dies werde zwar vom Landkreis, der die Genehmigung zur Öffnung der Spielplätze erteilt hat, bislang nicht gefordert. „Aber sollte es doch dazu kommen“, so Mandy Schumacher, „dann wären wir vorbereitet“.

VON STEFAN SCHMIDT

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