Sogar während des Wochenendes auf der Burgstraße in Gardelegen

Auch die Polizei verteilt Knöllchen

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Entlang der Burgstraße in Gardelegen herrscht wegen der geringen Fahrbahnbreite teilweise Parkverbot. Die Polizei hat an Falschparker vor wenigen Tagen Knöllchen verteilt.

Gardelegen – Seit Ende Dezember hat sich die Lage durch die Fertigstellung der Baustelle auf der benachbarten Rudolf-Breitscheid-Straße etwas entspannt.

Doch noch immer gibt es auf der Burgstraße in der Gardelegener Altstadt Engpässe. Und zwar dort, wo die Fahrbahn sich verengt, was vor allem den mittleren Bereich in Höhe Zuwegungen von Wächterstraße und Klingberg angeht. Dort passen mit Mühe zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr nebeneinander.

Steht dann ein Auto am Fahrbahnrand, heißt es: Entweder anhalten, gegebenenfalls zurücksetzen oder über den Gehweg ausweichen. Deshalb gibt es dort Halteverbotsschilder, an die sich aber nicht alle Verkehrsteilnehmer halten.

Und deshalb hat die Polizei am vergangenen Sonnabend tagsüber dort Knöllchen verteilt. „Im Rahmen unserer täglichen Arbeit sind wir dazu durchaus berechtigt“, erklärt auf Anfrage der Altmark-Zeitung eine Mitarbeiterin der Pressestelle im Polizeirevier Salzwedel. Grundsätzlich ist die Verteilung von Bußgeldbescheiden im so genannten ruhenden Verkehr – also bei geparkten Fahrzeugen – der Hoheitsbereich der jeweiligen Kommune. Was polizeiliche Aktionen aber nicht ausschließt. Und dass vor allem im Bereich der Gardelegener Innenstadt von Seiten der Stadt mitunter rigoros abkassiert wird, haben viele Kunden und Besucher der Innenstadt in den vergangenen Jahren am eigenen Geldbeutel gespürt.

Anders als auf der Burgstraße, wo zum Teil ein Parkverbot herrscht, darf woanders innerhalb der vorgeschriebenen Flächen kostenlos geparkt werden. Aber meist nur mit Parkscheibe und entsprechend zeitlich begrenzt. Dass während eines Wochenendes – wie im Fall entlang der Gardelegener Burgstraße – abkassiert wird, ist im kommunalen Bereich äußerst unüblich.

Von Stefan Schmidt

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