Großes Interesse am Tag der offenen Tür in der Gardelegener Karl-Marx-Schule / Derzeit 311 Schüler

Auch am Nachmittag gibt es Betreuung

+
Sie freuen sich schon darauf, gemeinsam die Karl-Marx-Schule zu besuchen (v.l.): Corvin Pitzner, Moritz Schulze und Julien Chwojka.

Gardelegen. Zum ersten Mal begrüßte Solveig Lamontain am Sonnabend als Schulleiterin die zahlreichen Gäste in der Bildungseinrichtung.

Denn auch die Gardelegener Karl-Marx-Sekundarschule hatte wie das Gymnasium (wir berichteten) zum Tag der offenen Tür eingeladen, um heutigen Viertklässlern und ihren Eltern Entscheidungshilfe zu bieten, welche weiterführende Schule die Mädchen und Jungen nach den Sommerferien besuchen sollen.

Wie die Nachfolgerin von Horst-Dieter Radtke erklärte, sei die Karl-Marx-Schule eine offene Ganztagsschule mit zahlreichen Angeboten am Nachmittag. Dazu zählen die Hausaufgabenbetreuung und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften wie zum Beispiel der Schulchor, die Theatergruppe „Quasselstrippen“ und die Tanz-AG, die sich am Sonnabend auch vorstellten. An der Karl-Marx-Schule können Haupt- und Sekundarschulabschlüsse erworben werden. Die Berufsvorbereitung beginnt in der 7. Klasse.

Die Sechstklässlerinnen Julia-Sophie Breitkopf (l.) und Lenja Rieke (r.) führten die künftige Fünftklässlerin Emily Breitkopf durchs Haus.

Seit 1965 gebe es die Schule am Standort an der OdF-Straße, die ab 2011 neu gebaut und 2013 bezogen wurde. Das sei nun vier Jahre her. Und die Schüler und auch Lehrer fühlen sich laut Lamontain in dem neuen Gebäude, in dem es 14 Klassenräume und elf Fachunterrichtsräume sowie eine Schulmediathek gibt, sehr wohl. Derzeit besuchen 311 Mädchen und Jungen die Bildungseinrichtung – elf von ihnen haben einen Migrationshintergrund und erhalten zusätzlich zum Unterricht einen Deutsch-Intensivkurs, 14 Schüler, die den gemeinsamen Unterricht besuchen, haben einen Förderbedarf. Sie alle werden von 25 Stammlehrern und einem Gastlehrer unterrichtet. Zu den Mitarbeitern gehören auch eine Schulsozialarbeiterin und eine Servicekraft, die die Schülerfirma in der Cafeteria unterstützt.

Diese war am Sonnabend auch geöffnet. Das Angebot eines Imbisses wurde auch gern in Anspruch genommen – vor oder nach der Erkundungstour durchs Haus. Es gab zahlreiche Mitmach-Angebote und Gelegenheiten, mit den Lehrern ins Gespräch zu kommen.

Von Elke Weisbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare